Berufs-Europameisterschaft Euroskills Kfz-Mechatroniker stehen in den Startlöchern

Autor / Redakteur: Nick Luhmann / Doris Pfaff

Die deutsche Nationalmannschaft der Kfz-Mechatroniker hat ihr Vorbereitungstraining für die Berufs-Europameisterschaft Euroskills in Graz durchgeführt. Für das Kfz-Gewerbe nehmen Clemens Böhm im Bereich Lkw-Technik und Tobias Zander im Bereich Kfz-Mechatroniker teil.

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Für das Kfz-Gewerbe tritt bei der Berufs-Europameisterschaft Euroskills unter anderem Tobias Zander (22) an.
Für das Kfz-Gewerbe tritt bei der Berufs-Europameisterschaft Euroskills unter anderem Tobias Zander (22) an.
(Bild: ProMotor)

„Wir freuen uns, dass wir mit Tobias Zander einen hoch qualifizierten und motivierten Kandidaten für den Wettbewerb der Kfz-Mechatroniker gefunden haben, nachdem der ursprüngliche Teilnehmer seine Bewerbung kurzfristig zurückgezogen hat“, berichtet Andrea Zeus, Vorständin von Worldskills Germany.

Der 22-jährige Zander konnte sich im Training gegen drei weitere Kandidaten durchsetzen. Seine Fähigkeiten stellte er vor allem durch seine systematische Fehlersuche und seine sehr guten Fachkenntnisse im Bereich Fahrzeugelektrik und Mechanik unter Beweis. Unmittelbar vor dem Training legte er die praktische Meisterprüfung (Meisterprüfung Teil 1) ab und verfügt so über eine zusätzliche praxisorientierte Vorbereitung für den Wettkampf in Graz. Für die Teilnahme im Bereich Lkw-Technik hatte sich bereits 2019 der inzwischen ebenfalls 22-jährige Clemens Böhm qualifiziert.

Im Bundesleistungszentrum von Worldskills Germany, im Haus des Kraftfahrzeuggewerbes in Dresden, haben die beiden Teamkollegen nun fünf Tage lang gemeinsam mit anderen Kfz-Mechatronikern und Kfz-Meistern trainiert.

Die Euroskills finden in diesem Jahr vom 22. bis 26. September in Graz (Österreich) statt, nachdem die ursprünglich für September 2020 geplante Veranstaltung coronabedingt zweimal verschoben werden musste. Der Wettbewerb ist ein Aushängeschild für die Qualifizierung von Nachwuchs- und Fachkräften im Handwerk.

Etwa 450 Teilnehmer aus 31 Mitgliedsländern in 38 Berufen werden zeigen, was sie gelernt haben. Dank eines ausgefeilten Sicherheitskonzeptes sollen 10.000 Zuschauer das Wettbewerbsgelände besuchen können.

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