Kfz-Sachverständigen Forum KI kann den Sachverständigen noch nicht ersetzen

Von Konrad Wenz

Warum sollte sich der Kfz-Sachverständige neuen Herausforderungen stellen, wenn er die alten noch nicht beherrscht? Prüfdienstleistern und Versicherungen zweifeln immer wieder an Kfz-Schadengutachten und setzen zunehmend auf Künstliche Intelligenz. Doch diese kann es nicht unbedingt besser, wie sich auf dem Sachverständigenforum zeigte.

(Bild: Stefan Bausewein)

Die Digitalisierung geht auch an der Branche der Sachverständigen nicht vorbei. Viele Branchenplayer versuchen, mittels künstlicher Intelligenz (KI) Einfluss auf das Schadengutachten zu nehmen. Andererseits können Sachverständige die Digitalisierung auch für sich nutzen. Sie steigert die Effizienz und erhöht die Chance, sich bei den Vermittlern Autohaus und Werkstatt fester zu verankern – sprich Kundenbindung zu betreiben.

Helmut Eifert, Geschäftsführer der Deutschen Automobil Treuhand (DAT), erklärte im November auf dem Kfz-Sachverständigenforum in Würzburg, dass der Kfz-Sachverständige sich gut auf die neuen Herausforderungen vorbereiten müsste. Er warf die Frage auf, ob der Sachverstand künftig digitalisiert werde und man den Sachverständigen nicht mehr brauche? „Der Sachverständige muss die zur Verfügung stehenden Tools gewinnbringend nutzen, um eventuell mehr machen zu können und seine Effizienz zu steigern“, führte Eifert aus. In diesem Zusammenhang stellte Eifert das DAT-Tool Fast Track AI vor. Hiermit sei eine Schadenaufnahme mit Kalkulation in Echtzeit möglich. Dabei greife die Software auf aktuelle OEM-Daten und auf die Expertise der Silver-Dat zurück.