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Kia Ceed: Koreaner zum Kampfpreis

| Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Kia geht weg vom Billig-Image. Um die Kunden ins Autohaus zu locken, bieten die Koreaner das Basismodell ihres Kompaktwagens dennoch unter 14.000 Euro an. Da kommt die Konkurrenz nicht mit.

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Der neue Kia Ceed startet am 1. Juni 2012.
Der neue Kia Ceed startet am 1. Juni 2012.
(Foto: Kia)

Kia geht weg vom Billig-Image. Und mit dem neuen Ceed stellen die Koreaner auch einmal mehr unter Beweis, dass sie Autos bauen können, die sich vor der Konkurrenz – weder aus Japan, noch aus Europa – nicht verstecken müssen. Trotzdem nimmt Kia mit seinem jetzt vorgestellten Kompaktwagen die Sparfüchse als Kundengruppe ins Visier: Der neue Ceed startet zum Kampfpreis von unter 14.000 Euro.

Die offizielle Markteinführung des Kompaktwagens findet am 1. Juni statt. Die Kombivariante Sportswagon soll ab September ausgeliefert werden, ist aber mit dem Start des Fünftürers bestellbar. Inklusive der Verkäufe des alten Modells will Kia in diesem Jahr noch 13.000 Ceed an den Mann bringen. 2013 sollen es dann 15.000 sein. Dabei helfen wird auch der Dreitürer, der ab Frühjahr 2013 zur Verfügung stehen wird.

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Ein Ceed-Cabrio scheint möglich, allerdings möchte eine solche Variante derzeit bei Kia niemand bestätigen. Nachdem der Hersteller auf der IAA 2007 eine offene Studie auf Basis der damals erst wenige Monate alten ersten Generation des Ceed vorstellte, wurden einer Frischluft-Variante spätestens für die Nachfolger-Generation durchaus Chancen eingeräumt. Dass sich viele Verantwortliche – allen voran Chefdesigner Peter Schreyer – ein solches Auto wünschen, ist kein Geheimnis. „Wir hätten sehr gern ein solches Modell. Aber bisher ist dazu keine Entscheidung getroffen“, sagte Kia-Deutschland-Chef Martin van Vugt.

Der neue Ceed ist um 5 Zentimeter auf 4,31 Meter gewachsen, in der Höhe allerdings um einen Zentimeter geschrumpft. Der Randstand ist mit 2,65 Metern gleich geblieben. Trotzdem wuchs der Platz für Insassen und Gepäck. Der Kofferraum fasst nun mit 380 Litern 40 Liter mehr als beim Vorgänger. Klappt man die Rücksitzbank um, erhält man einen ebenen Ladeboden und 1.318 Liter Raum.

Wie schon für das Schwestermodell i30 von Hyundai ist für den Ceed die variable Servolenkung „Flex-Steer“ erhältlich, mit der der Fahrer den Grad der Lenkunterstützung der Fahrsituation beziehungsweise den eigenen Vorlieben in drei Stufen anpassen kann. Zu den – meist aufpreispflichtigen – technischen Highlights gehören außerdem die Instrumente mit farbigem LCD-Display, ein beheizbares Lenkrad sowie ein Einpark- und ein Spurhalte-Assistent.

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