Kia Ceed: Koreaner zum Kampfpreis

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Kia bietet den Ceed mit zwei Dieseln und zwei Benzinern an. Die nach Einschätzung des Importeurs meistgekaufte Variante wird der 1,4-Liter-Benziner mit 73 kW/100 PS sein, der im Durchschnitt sechs Liter auf 100 Kilometer verbraucht und so auf einen CO2-Ausstoß von 139 Gramm pro Kilometer kommt. Demgegenüber steht das mit 99 kW/135 PS kraftvollste Triebwerk in der Ceed-Palette: der 1.6 GDI. Der Direkteinspritzer feierte seine Premiere im Kia-Sportage und liegt im Ceed beim Normverbrauch mit 6,1 Litern (CO2-Ausstoß: 140 g/km) nur knapp über dem kleineren Benziner. Statt des serienmäßigen Sechs-Gang-Schaltgetriebes ist für den GDI auch ein sechsstufiges Direktschaltgetriebe erhältlich.

Wer lieber einen Diesel haben möchte, kann entweder zum 66 kW/90 PS starken 1,4-Liter-Aggregat greifen, das kombiniert 4,3 Liter pro 100 Kilometer verbraucht beziehungsweise 114 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt. Die Alternative ist ein 1,6-Liter-Selbstzünder mit 94 kW/128 PS, der standardmäßig exakt die gleichen Verbrauchswerte erreicht. In einer besonders sparsamen „Eco-Dynamics“-Version braucht der so motorisierte Ceed gar nur 3,7 Liter Diesel und stößt 97 Gramm CO2 pro Kilometer aus.

Wildern bei Franzosen und Italienern

Kia geht davon aus, dass der neue Ceed seine Käufer vor allem bei den Fahrern anderer Marken finden wird. „Wie beim bisherigen Modell gehen wir von einer Eroberungsrate von 80 Prozent aus“, sagte Martin van Vugt. In die direkte Konkurrenz des VW Golf möchte man sich jedoch noch nicht rücken. „In Wolfsburg ist man sehr daran interessiert, was wir tun – und das macht uns stolz. Realistischerweise haben wir jedoch vor allem die Fahrer französischer und italienischer Marken sowie von Skoda im Blick“, so der Geschäftsführer.

Zumindest beim Einstiegspreis von 13.990 Euro kann die Konkurrenz nicht mithalten. So kostet der ebenfalls frisch eingeführte Konzernbruder Hyundai i30 mindestens 15.850 Euro, Fiat bietet den Bravo laut Liste ab 15.690 Euro an, der Citroën C4 ist ab 16.190 Euro erhältlich. Ein Opel Astra kostet zum Einstieg 16.770 Euro, ein Ford Focus ist ab 16.950 Euro bestellbar und der VW Golf beginnt bei 16.975 Euro.

Bei genauerem Hinsehen relativiert sich der Einstiegspreis des Ceed allerdings wieder ein Stück. Das Angebot ist nur bis zum 30. September gültig. Ab Oktober kostet das Einstiegsmodell „Attract“ 500 Euro mehr. Und die Ausstattung ist recht spartanisch. Eine Klimaanlage fehlt und kann auch nicht dazu bestellt werden – Zusatzpakete sind nämlich ebenfalls nicht verfügbar. Schließlich rechnet Kia auch nicht mit großem Zuspruch. Rund fünf Prozent der Ceed-Käufer in Deutschland werden sich für das Basismodell entscheiden, schätzt der Importeur.

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Ab 15.790 ist die Variante „Edition 7“ erhältlich – mit Klimaanlage und Lederlenkrad. Ab 17.890 Euro gibt es den Ceed in „Vision“-Ausstattung. Neben vielen optischen Zusatzdetails verfügt sie über mehr Ablagen und Stauraum, eine Mittelarmlehne, elektrisch anklappbare Außenspiegel, einen Dämmerungssensor, das Flex-Steer-System, eine Sitzheizung, einen Tempomaten und Parksensoren hinten. Wer mindestens 19.390 Euro für die Variante „Spirit“ ausgibt, erhält außerdem unter anderem eine Klimaautomatik, einen Regensensor, eine partiell beheizbare Frontscheibe und das so genannte Eco-Dynamics-Paket mit Start-Stopp-System.

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