Kia: CO2-Quote ausgeschlossen

Autor: Andreas Wehner

Der Anteil elektrifizierter Antriebe ist bei Kia bereits relativ hoch – und er könnte höher sein, wenn die E-Autos besser lieferbar wären. Der Importeur will zur Erreichung der CO2-Ziele jedoch nicht den Handel in Form einer Quote in die Pflicht nehmen.

Steffen Cost rechnet mit einer Verbesserung bei der Liefersituation der Elektroautos im kommenden Jahr.
Steffen Cost rechnet mit einer Verbesserung bei der Liefersituation der Elektroautos im kommenden Jahr.
(Bild: Kia)

Redaktion: Der Kia X-Ceed komplettiert seit Kurzem die Ceed-Baureihe. Welche Erwartungen haben Sie an das Auto?

Steffen Cost: Wir haben hohe Erwartungen. Wir glauben, dass der X-Ceed künftig das meistverkaufte Derivat innerhalb der Ceed-Familie sein wird. Das Auto passt gut in den Zeitgeist, damit bieten wir den Kunden ein wirklich attraktives Paket. Bereits der Erfolg der ersten drei Karosserievarianten hat uns überrascht. Dabei ist vor allem der Proceed herauszustellen, von dem wir nicht gedacht hätten, dass wir davon mehr verkaufen als von den anderen beiden Modellen. Zu unserer Freude kommt er aber unglaublich gut beim Kunden an. Und wir spüren sogar einen Mitnahmeeffekt für den Fünftürer und den Kombi. Die Verkäufe beider Modelle sind nach der Einführung des Proceed auch noch einmal nach oben gegangen. Es hat also keine Kannibalisierung zwischen den einzelnen Varianten gegeben, sondern das Gegenteil war der Fall. Und der X-Ceed, der sich ja von der Bauart her noch einmal stärker von den bisherigen Varianten unterscheidet als der Proceed, wird einen ähnlichen Effekt erzielen. Da bin ich mir sicher.

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«