Kia Sorento: Der Große wird noch größer

Erstmals als Hybrid – mit und ohne Stecker

| Autor: Andreas Wehner

Die vierte Generation des Kia Sorento feiert im März in Genf Premiere.
Die vierte Generation des Kia Sorento feiert im März in Genf Premiere. (Bild: Kia)

Kia zeigt auf dem Genfer Automobilsalon (5. bis 15. März) den neuen Sorento. Das SUV ist das erste Modell auf einer neuen Plattform der Koreaner, die verschiedene Elektrifizierungsstufen ermöglicht. So bekommt der Sorento in der neuen Generation einen Hybridantrieb.

Dieser erste elektrifizierte Antriebsstrang der Baureihe kombiniert einen 1,6-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer mit einem 44,2 kW starken Elektromotor und einer 1,49-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Die Gesamtleistung beträgt 169 kW /230 PS, das Drehmoment liegt bei maximal 350 Nm. Die Antriebsbatterie ist im Fahrzeugboden untergebracht.

Zudem bringt Kia den Sorento mit einem neuen 2,2-Liter-Dieselmotor. Der Vierzylinder leistet 148 kW/202 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 440 Nm. Er ist kombiniert mit einem Acht-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe mit Nasskupplung. Zudem soll es weitere Benzinmotoren und eine Plug-in-Hybrid-Version geben. Details dazu hält Kia aber noch zurück.

Mit 4,81 Metern ist der neue Sorento einen Zentimeter länger als sein Vorgänger. Gleichzeitig wuchs der Radstand um 3,5 Zentimeter auf 2,815 Meter. Das lässt auf mehr Platz im Innenraum schließen. Genauere Daten bleibt Kia aber ebenfalls noch schuldig.

Optisch kommt der neue Sorento deutlich schärfer und kantiger daher als die aktuelle Generation. Das fängt beim Markengesicht – der sogenannten „Tigernase“ – an. Die Designer haben den Kühlergrill deutlich ausladender, fast schon protzig gestaltet. Während die Seiten eher ruhig und schnörkellos sind, wirkt das massive Heck, das stark an amerikanische SUVs erinnert, fast schon ein wenig zerklüftet.

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