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Kia Sorento: Mehr Platz, mehr Technik

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Erst knapp 5 Jahre ist der aktuelle Kia Sorento auf dem Markt. Nun steht schon der Nachfolger bereit. Und der soll vieles besser können. Der Benziner kommt mit elektrischer Unterstützung.

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Kia hat den Sorento erneuert.
Kia hat den Sorento erneuert.
(Bild: Kia)

Kantiger, größer und erstmals mit elektrifizierten Antrieben kommt im Herbst die vierte Generation des Kia Sorento auf den deutschen Markt. Das Mittelklasse-SUV basiert auf einer neuen Plattform, die mehr Raum für Insassen und Technik bietet. Wie gehabt gibt es bis zu sieben Sitzplätze.

Tritt Generation drei noch leicht rundlich auf, haben die Koreaner dem Nachfolger schärfere Knicke und Falze ins Blechkleid gebügelt. Die Front mit den in den Kühlergrill übergehenden Scheinwerfern zeigt das neue Markengesicht. Hinten gibt es nun vertikale Rückleuchten und einen prägnant auf dem Heckdeckel platzierten Modellnamen.

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Mit 4,81 Metern hat der Sorento in der Gesamtlänge nur leicht zugelegt, beim Radstand gab es allerdings ein Plus von 3,5 Zentimetern. Der Gepäckraum fällt mit 910 Litern beim Fünfsitzer und 821 Litern beim Siebensitzer recht groß aus, ein Volumen bei eingeklappter Fondbank gibt Kia noch nicht an. Im Innenraum, wo das Platzangebot laut Hersteller gewachsen ist, fällt eine wuchtige Mittelkonsole ins Auge.

Beim Antrieb setzt Kia auf einen Benzin-Hybriden und einen Diesel. Letzterer schöpft aus 2,2 Litern Hubraum 148 kW/202 PS und ist an eine Achtgangautomatik gekoppelt. Alternativ ist eine klassische Vollhybrid-Kombination aus 1,6-Liter-Benziner und E-Motor mit 169 kW/230 PS Systemleistung zu haben, die ohne externe Auflademöglichkeit auskommen muss. Ein Plug-in-Hybrid könnte jedoch nachgereicht werden. Wie in den bisherigen Varianten wird es auch für die Neuauflage Allradantrieb geben, der diesmal mit einem elektronischen „Terrain-Mode“-System kombiniert ist, das spezielle Einstellungen für schwierige Untergründe bietet.

Kräftig ausgebaut präsentiert sich das Angebot an Assistenzsystemen. Zu haben sind unter anderem ein Kollisionswarner mit Radfahrer-Erkennung, ein Ausstiegsassistent, der vor rückwärtigem Verkehr warnt, ein Totwinkelwarner mit Lenkeingriff, ein Tempomat, der Navigationsdaten berücksichtigt und ein Stauassistent, der bei stockendem Verkehr das Steuer übernimmt. Erstmals in Europa bietet Kia zudem eine Einpark-Fernsteuerung per Schlüssel an. Das soll das Einsteigen in sehr engen Parklücken erleichtern.

Preise für das Mittelklasse-SUV sind noch nicht bekannt. Die aktuelle Generation gibt es ab knapp 36.000 Euro. Zu den Wettbewerbern zählen Seat Tarraco, Skoda Kodiaq und Hyundai Santa Fe.

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