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Kia startet erfolgreich dank begehrtem Sportage

| Autor: Andreas Wehner

Für das koreanische Fabrikat hat das Jahr gut begonnen. Deutschland-Geschäftsführer Steffen Cost freut vor allem die große Nachfrage nach dem Ende Januar gestarteten neuen Sportage.

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Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland: „Der Niro geht keine Kompromisse ein – weder beim Design, noch bei Platz und Komfort.“
Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland: „Der Niro geht keine Kompromisse ein – weder beim Design, noch bei Platz und Komfort.“
(Foto: Wehner)

Kia ist gut ins neue Jahr gestartet. Nachdem das vergangene Jahr für die Koreaner etwas verhalten angefangen hatte, war der Absatz in diesem Jahr wieder deutlich im Plus. „Wir sind sehr zufrieden“, kommentierte Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, die Situation gegenüber »kfz-betrieb«.

Vor allem der neue Sportage läuft gut an. „Wir hatten bereits über 4.000 Händlerbestellungen – deutlich mehr als in der Startphase des Vorgängermodells. Das übertrifft unsere Erwartungen“, sagte Cost auf dem Genfer Automobilsalon. Zwar lasse die Zahl der Händlerbestellungen noch keine direkten Rückschlüsse auf das Verkaufsvolumen zu. Dennoch sei das Zwischenergebnis ein Grund für Optimismus.

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Bei der Händlerrendite verbucht das Kia-Netz laut Cost eine steigende Tendenz. „Ich habe gesagt, wir brauchen mindestens 1,5 Prozent. Da sind wir noch nicht ganz, aber es fehlt auch nicht mehr viel“, sagte der Geschäftsführer. Kia habe zudem einen klaren Plan, um die Rendite zu steigern. So sollen die Händler vor allem im Aftersales und im Gebrauchtwagengeschäft stärker unterstützt werden.

Mit dem in Genf gezeigten Mittelklassekombi Optima Sportwagon will Kia auch im Gewerbekundengeschäft mehr Gas geben. 50 Prozent der Verkäufe des neuen Modells werden an gewerbliche Kunden gehen, erwartet Cost. Dabei hat der Importeur vor allem Kleingewerbetreibende und die so genannten User-Chooser im Visier. Auf den Markt kommt der Optima Sportswagon im vierten Quartal 2016. Die Limousinen-Variante ist bereits seit Januar bei den deutschen Kia-Händlern erhältlich – und wird ab dem Jahresende auch als Plug-in-Hybrid bestellbar sein, der ebenfalls in Genf zu sehen ist.

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Zudem zeigen die Koreaner mit dem Niro ihr erstes reines Hybridmodell. „Der Niro geht keine Kompromisse ein – weder beim Design, noch bei Platz und Komfort“, sagte Cost.

Ein ausführliches Interview mit Kia-Deutschland-Geschäftsführer Steffen Cost lesen Sie in Ausgabe 14 des kfz-betrieb, die am 8. April erscheint und die Entwicklung aller Marken in Deutschland beleuchtet.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«