Kia: Vertragsverhandlungen auf der Zielgerade

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Die Gespräche zwischen dem Importeur und dem Händlerverband kommen gut voran. Kia-Deutschland-Geschäftsführer Martin van Vugt will in drei bis vier Wochen die neuen Verträge unter Dach und Fach haben.

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Martin van Vugt will bis Ende März die neuen Händlerverträge abgeschlossen haben. (Foto: Wehner)
Martin van Vugt will bis Ende März die neuen Händlerverträge abgeschlossen haben. (Foto: Wehner)

Kia Motors Deutschland will die Verhandlungen über die neuen Verträge in Kürze abschließen. „Wir gehen davon aus, dass wir in drei bis vier Wochen alles unter Dach und Fach haben“, sagte der Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, Martin van Vugt, am Dienstag auf dem Genfer Automobilsalon.

Die Gespräche mit dem Händlerverband über die neuen Verträge bezeichnete er als sehr konstruktiv. Es gebe keine wesentlichen Knackpunkte. An den Standards werde sich mit den neuen Verträgen nicht viel ändern. „Wir haben nur bisher die Standards, die wir hatten, nicht richtig gelebt. Das soll künftig anders werden“, sagte van Vugt im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE«.

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Wie viele Kia-Partner nach der Kündigung keinen neuen Vertrag bekommen werden, wollte van Vugt nicht sagen. Die als Gerücht kursierende Zahl von 80 Händlern sei jedoch falsch. „Wir wollen jeden mitnehmen, der die Leidenschaft hat mitzugehen und der Marke Substanz zu geben“, sagte der Geschäftsführer. Darunter seien viele B-Händler. Allerdings habe nicht jeder Betrieb und jeder Standort das Potenzial, mit der Marke Geld zu verdienen. „In diesen Fällen wäre es auch nicht korrekt von uns, solche Betriebe bei uns zu behalten“, sagte von Vugt.

Hohe Jahresziele sind „gerechtfertigt“

Die von einigen Händlern als zu hoch kritisierten Jahresziele hält van Vugt für gerechtfertigt. „Wir haben große Ambitionen, aber sie basieren auf realistischen Plänen“, sagte van Vugt. Kia habe ein „sehr konkurrenzfähiges“ Produktportfolio, mit dem die Marke ihre langfristigen Wachstumsziele auch erreichen könne. „Nur wer offensiv spielt, kann auch Tore schießen“, sagte van Vugt.

Große Hoffnungen setzt Kia in den Nachfolger des Ceed. Das C-Segment-Modell feierte in Genf seine Weltpremiere als Fünftürer und als Kombi. Die Markteinführung des Fünftürers ist im Juni, der Kombi folgt im September, kann jedoch auch bereits mit dem Start des Fünftürers bestellt werden. Eine dreitürige Variante will Kia erst später bringen: „Er wird nicht mehr in diesem Jahr kommen“, sagte van Vugt.

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