EU-Entwurf zur GVO Klares Signal aus Brüssel

Autor Doris Pfaff

Der erste Entwurf der EU-Kommission zur neuen Gruppenfreistellungsverordnung lässt den Autohandel zunächst einmal aufatmen. Was aber ab Juni 2022 gilt, hängt vom Ergebnis des Konsultationsverfahrens ab.

Der erste Entwurf der EU-Kommission zur neuen GVO stärkt aus Sicht des Kfz-Gewerbes die Position des Autohandels gegenüber den Autoherstellern.
Der erste Entwurf der EU-Kommission zur neuen GVO stärkt aus Sicht des Kfz-Gewerbes die Position des Autohandels gegenüber den Autoherstellern.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die EU will das Agenturmodell an strenge Voraussetzungen knüpfen und den Direktvertrieb künftig an Regeln binden. Das sind die Leitlinien, die die EU-Kommission im Entwurf zur neuen Vertikal-GVO vorgibt. Für den Autohandel ist dies ein wichtiges positives Signal.

Mehr als 100 Seiten umfasst der erste Entwurf zur neuen Gruppenfreistellungsverordnung für vertikale Vereinbarungen (Vertikal-GVO) nebst den ergänzenden Leitlinien. Die EU-Kommission als oberste Hüterin des europäischen Wettbewerbsrechts hat ihn Mitte Juli vorgelegt hat. Eine detaillierte Bewertung durch den Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) steht noch aus.