Kongress beleuchtet Fragen des Oldtimergeschäfts

Rabatt für Innungsmitglieder

| Autor: Steffen Dominsky

An Fachleute aus dem Gewerbe richtet sich der 2. Oldtimer Kongress in Essen.
An Fachleute aus dem Gewerbe richtet sich der 2. Oldtimer Kongress in Essen. (Foto: ZDK)

Die Faszination an automobilen Klassikern ist ungebrochen. Doch welche Anforderungen werden aktuell und zukünftig an Fachbetriebe für historische Fahrzeuge gestellt? Wie eröffnet man eine Oldtimerwerkstatt? Was gibt es bei der Kundenkommunikation zu beachten? Antworten auf diese und andere Fragen gibt am 10. April der 2. Oldtimer Kongress im Rahmen der Techno Classica. Unter dem Motto „Wir können Oldtimer“ laden hierzu der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und der Messeorganisator S.I.H.A. ein. Die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« unterstützt die Veranstaltung als Medienpartner.

Präsentiert werden informative Fachvorträge, gehalten von namhaften Experten aus der Branche. So setzt sich z. B. Friedrich Rückert mit dem Thema „Werterhalt, Restaurierung, Bewertung – Old- und Youngtimer im Wandel der Zeit“ auseinander. Er wendet sich damit vor allem an Sachverständige, zu deren Tagesgeschäft das Bewerten von Fahrzeugen gehört. Der vereidigte Sachverständige und Restaurator zeigt dabei unter anderem die Schwachstellen in der Kommunikation zwischen Kunde und Fachmann auf.

Seit 30 Jahren im Oldtimer-Geschäft hat Thomas Lundt viel Erfahrung im Werkstattalltag gesammelt. In seinem Vortrag „Wie werde und unterhalte ich eine Oldtimerwerkstatt?“ erläutert er unter anderem Wege, einen Kundenstamm aufzubauen und zu erhalten. Sein Betrieb ist einer von rund 450 Innungsbetrieben, die zum Meisterschild das Zusatzzeichen „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge“ tragen. Diese Betriebe signalisieren so, dass sie vertraglich festgelegte Standards bei der Wartung und Instandsetzung erfüllen. Das Einhalten dieser Standards wird regelmäßig überprüft.

Praxistipps von echten Praktikern

Wie die Werkstätten Qualität sichern und gewährleisten können, darüber referiert Matthias Kemmer, stellvertretender Obermeister der Kfz-Innung Vorderpfalz und Inhaber eines ausschließlich auf Fahrzeugrestaurierung spezialisierten Betriebs. Dabei hat er die Fragen Kostenplanung, Werkvertrag sowie den Umgang mit Kunden im Blick.

Das Thema Gutachterhaftung vor Gericht erläutert Dr. Götz Knopp. Der Jurist hat sich auf Rechtsfragen zum Thema Oldtimer spezialisiert. Eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Oldtimer 2013 – es tut sich was“ soll zum Abschluss Referenten und Kongressteilnehmer ins gemeinsame Gespräch bringen. Interessierte können sich vorab bei der TAK online anmelden bzw. finden dort weitere Informationen zur Veranstaltung. Der Preis für die Teilnahme beträgt 120 Euro für Innungsmitglieder – 150 Euro für Nicht-Mitglieder.

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