Konzept für IAA in München steht

Autor / Redakteur: Doris Pfaff / Doris Pfaff

Das Konzept für eine neu aufgelegte IAA am Standort München steht: Die Messe soll zur international führenden Plattform für die Mobilität der Zukunft werden und vom 7. bis 12. September 2021 auch im Zentrum der Stadt erlebbar sein. Eine entsprechende Vereinbarung trafen der VDA und die Messe München.

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VDA-Präsidentin Hildegard Müller stellt das Konzept der IAA 2021 vor.
VDA-Präsidentin Hildegard Müller stellt das Konzept der IAA 2021 vor.
(Bild: Peter Himsel/VDA)

Den Umzug der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA von Frankfurt am Main nach München nutzt der Verband der Automobilindustrie auch für einen kompletten Neustart. Die Messe soll im kommenden Jahr vom 7. bis 12. September stattfinden. Der Vertrag mit der Messe München umfasst die IAA für die Jahre 2021, 2023 und eine Option für 2025.

„Wir werden diese IAA in den Messehallen, auf den Plätzen der Innenstadt und großen Verkehrsachsen erleben können. Sie soll für ihre Besucher mit allen Sinnen erfassbar und im wahrsten Sinne des Wortes ,erfahrbar‘ werden“, kündigt VDA-Präsidentin Hildegard Müller an. Auf der IAA in München sollen neueste Automobile und intelligente Mobilitätslösungen präsentiert sowie eine Diskussionsplattform zur Zukunft der Mobilität geboten werden.

IAA soll „Treffpunkt der Innovatoren“ werden

Inhaltlich werde sich die IAA 2021 stark den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit widmen und saubere und sparsame Antriebe sowie Automobile der modernsten Generation vorstellen und dabei einen umfassenden Mobilitätsmix einschließlich Pkws, E-Bikes, E-Scootern und der Einbindung des ÖPNV bieten, betont Müller. Die IAA soll als „führende Plattform weiterentwickelt“ werden und das gesamte neue Ökosystem der Mobilität widerspiegeln, so der VDA. Und zum „Treffpunkt der Innovatoren von Silicon Valley über Europa bis nach Asien werden“.

„Unser Ziel ist es, während der Messe mit vielen Autofahrern, Experten und Querdenkern ins Gespräch zu kommen. Mit einem ganzheitlichen Konzept zu Automobil und Mobilität wollen wir internationale Aussteller offensiv anwerben und Mobilitätsanbietern und Start-ups ein neues Zuhause bieten“, sagt Hildegard Müller.

Mit dem Neustart hoffen die Veranstalter, wieder an den Erfolg der Vergangenheit anknüpfen zu können. Die seit 1951 in Frankfurt am Main stattfindende internationale Automesse hatte zuletzt 2019 stattgefunden und stark unter Besucherschwund und Protesten gelitten. Daraufhin war eine Debatte um die Zukunft der Messe entstanden.

Noch 2017 hatten mehr als 800.000 Menschen die Automesse besucht, 2019 waren es mit rund 560.000 Menschen rund 30 Prozent weniger. Um den Standort der neuen IAA hatten sich auch Hamburg und Berlin beworben.

„Genug Raum für Markeninszenierungen und wertvolle Geschäftskontakte“

„Die Neuausrichtung der IAA lässt sich in München perfekt realisieren. München bietet mit seinem internationalen Renommee und seinem einzigartigen Ambiente einen idealen Rahmen für den Dialog mit der breiten Öffentlichkeit und genug Raum für Markeninszenierungen, wertvolle Geschäftskontakte sowie das Erleben aller Formen zukünftiger Mobilität“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder freut sich über den Vertragsabschluss: „Mit dem neuen Standort München schlägt die IAA als eine der größten und international bedeutendsten Mobilitäts- und Automobilmessen ein neues Kapitel auf. Sie stärkt den Technologie- und Mobilitätsstandort Bayern sowie den Messestandort München. Die IAA ist aber mehr: Mit ihr wollen wir die Verkehrskonzepte der Zukunft anstoßen und Visionen für die Stadt als intelligent verwalteten Ballungsraum entwerfen.“

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