Kriminelle in Baden-Württembergs Kfz-Branche unterwegs

Autor: Christoph Baeuchle

Aufgepasst: In Baden-Württemberg versuchen mal wieder Kriminelle ihr Glück. Ein Betrüger entlockte einem Autohaus zahlreiche Informationen und wollte dann telefonisch bei der Bank eine Überweisung veranlassen. Allerdings erfolglos.

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Aufgepasst vor Betrügern.
Aufgepasst vor Betrügern.
(Bild: Pixabay)

Das schwäbische Kfz-Gewerbe warnt vor einer neuen Betrugsmasche und fordert Autohäuser und Werkstätten zu erhöhter Wachsamkeit auf. Bei einem Kfz-Betrieb hat ein Krimineller telefonisch einen Autokauf vorgetäuscht und fragte nach der Iban-Nummer des Autohauses, um das Geld zu überweisen.

 

Kurze Zeit später meldete er sich erneut: Er habe zwei weitere Fahrzeuge erworben, die er noch am selben Tag bezahlen wolle. Dazu benötige er Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder Ausweis und die Bankverbindung des Autohauses.

Die Unterlagen nutzte er, um sich bei der Hausbank zu melden: Er sei der Geschäftsführer des Autohauses, gerade unterwegs und wolle telefonisch eine Überweisung anweisen. Allerdings ließ sich das Geldinstitut nicht darauf ein und informierte das Autohaus.

Ein anderer Kfz-Betrieb aus Baden-Württemberg könnte Opfer eines Betrugs geworden sein: Demnach mietete ein Paar mit Wohnort in Straßburg ein Fahrzeug. Eine Woche später kam das Paar zurück, allerdings ohne Fahrzeug, aber mit Schlüssel und Zulassungsbescheinigung Teil 1. Das Fahrzeug sei im französischen Hagenau gestohlen worden.

Allerdings hätten die Recherchen der deutschen und französischen Polizei zu erheblichen Zweifel an der Diebstahlversion geführt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich das Fahrzeug mittlerweile in einem der Balkanländer befindet.

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 Christoph Baeuchle

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Chefreporter Automobilwirtschaft & Politik/Verbände