Fiat/Abarth Künftig jedes Jahr ein Kracher

Von Jens Rehberg

Fiat ist extrem abhängig von der Performance des 500. Das soll sich bald ändern. Fiat-Deutschlandchef Roberto Debortoli erläutert außerdem seine Sicht auf die Diskussionen mit dem Handel rund um die Kundenzufriedenheitsmessungen.

Roberto Debortoli: „Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass künftig vielleicht weniger Leute ein Auto kaufen werden. Deshalb ist uns die Kundenzufriedenheit so wichtig.“
Roberto Debortoli: „Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass künftig vielleicht weniger Leute ein Auto kaufen werden. Deshalb ist uns die Kundenzufriedenheit so wichtig.“
(Bild: Fiat)

Redaktion: Wie ist aus Ihrer Sicht der Jahresstart für Fiat in Deutschland gelaufen?

Roberto Debortoli: Der Fiat 500-E war im Januar das meistverkaufte deutsche Elektroauto – insofern ist der Jahresbeginn für die Marke gut gelaufen. Das Auto hat mittlerweile auch alle Elektroskeptiker im Händlernetz überzeugt: Der elektrische 500 macht bereits 30 bis 40 Prozent der Pkw-Bestellungen bei den Fiat-Partnern aus.

Hat die BEV-Variante den Fiat 500 schon überholt?

Die beiden sind vom Verkaufsvolumen her etwa gleichauf – am Jahresende wird der Elektroanteil aber wahrscheinlich bei circa 65 Prozent liegen.