Kummich verkauft Jeep an drei Standorten

Redakteur: Vera Scheid

Die Autohausgruppe mit Hauptsitz in Bopfingen/Ostalbkreis hat ihr Angebot um Fahrzeuge der Marke Jeep erweitert. In den Umbau der Schauräume investierte Kummich rund 50.000 Euro.

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Die Autohausgruppe Kummich hat die Marke Jeep ins Handelsportfolio aufgenommen. Mit dem Fabrikat will das Unternehmen laut Geschäftsführer Thomas Kummich die Segmente SUV und Allradfahrzeuge abdecken. Das Investitionsvolumen für die Jeep-CI beläuft sich nach Unternehmensangaben auf rund 50.000 Euro. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch das neue Fabrikat einen Mehrumsatz von circa zwei Millionen Euro.

Die Autohausgruppe bietet die Jeep-Fahrzeuge vorerst an den Standorten in Aalen, Michelfeld und Köngen an, denn nur dort wurden bislang die Schauräume umgestaltet. An den weiteren Standorten in Bopfingen, Göppingen und Heidenheim fehle bisher der Platz, um die Fahrzeuge auszustellen.

Die Erweiterung des Angebots um die Marke Jeep ist eine Folge der Zusammenarbeit der Konzerne Fiat und Chrysler. Neben dem Service für Jeep-Fahrzeuge kann Kummich nun auch den Service für andere Modelle aus dem Chrysler-Konzern anbieten.

Bisher wurden an den sechs Standorten in Aalen, Bopfingen, Göppingen, Heidenheim, Köngen und Michelfeld Fahrzeuge der Marken Fiat, Alfa Romeo, Lancia und Skoda verkauft. Das Autohaus Kummich existiert seit 1984. Geschäftsführer des Familienunternehmens ist Thomas Kummich. Derzeit beschäftigt die Autohausgruppe 125 Mitarbeiter, davon 28 Auszubildende. Im Jahr 2010 wurden an den sechs Standorten 1.340 Neuwagen und 1.200 Gebrauchtwagen verkauft. Der Gesamtumsatz lag 2010 nach Unternehmensangaben bei rund 31,5 Millionen Euro.

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