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Kunden-Auto angezündet: Missglückte Spritztour endet vor Gericht

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Der Sohn eines Werkstattbesitzers hatte sich ein Kundenfahrzeug für eine Spritztour „geborgt“. Doch der Ausflug endete in der Leitplanke. Um Spuren zu verwischen, zündete das Trio den Wagen einfach an.

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Weil sie ein Auto angezündet hatten, standen drei Männer vor Gericht (Symbolbild).
Weil sie ein Auto angezündet hatten, standen drei Männer vor Gericht (Symbolbild).
(Bild: © A. Seifert - stock.adobe.com)

Weil der Sohn eines Autowerkstatt-Besitzers die Limousine eines Kunden angezündet hat, ist er zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Düsseldorf sprach den 24-Jährigen am Montag der Brandstiftung schuldig.

Er hatte sich die repräsentative Oberklasse-Limousine für eine nächtliche Spritztour mit zwei Freunden aus der väterlichen Werkstatt „geborgt“. Dabei war bei Tempo 200 auf der Autobahn 43 bei Haltern am See ein Hinterreifen geplatzt. Das Auto schleuderte in die Leitplanke. Um die Spritztour zu vertuschen und die Fingerabdrücke zu vernichten, zündete das Trio den Wagen kurzerhand an.

Der 22-Jährige, der den Wagen gesteuert hatte, wurde deswegen zu sechs Monaten und ein 31-Jähriger zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Autobesitzer, ein 40-jähriger Geschäftsmann, hatte den gebrauchten Wagen einen Monat zuvor gekauft und zur Reparatur in die Werkstatt gegeben. Den Schaden - 13.000 Euro - hat ihm das geständige Trio bereits ersetzt.

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