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Kundenkarten gezielt und überlegt einsetzen

| Autor: Silvia Lulei

Viele Portemonnaies sind ohnehin schon randvoll mit Kundenkarten – eine vom Supermarkt, die vom Fitnessstudio, vom Bäcker, von diversen Einzelhändler. Und jetzt noch eine vom Autohaus? Autohäuser und Werkstätten, die Kundenkarten geschickt einsetzen, können damit sowohl im Service als auch im Verkauf die Kundenbindung verstärken.

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Das Autohaus Schirmer gibt seine Kundenkarte nur an Neu- und Gebrauchtwagenkäufer heraus.
Das Autohaus Schirmer gibt seine Kundenkarte nur an Neu- und Gebrauchtwagenkäufer heraus.
(Bild: Autohaus Schirmer)

Die handelsübliche Geldbörse ist den vielen Kundenkarten, die heute verteilt werden, nicht gewachsen: Vom Bäcker bis zum Autohaus haben unzählige Unternehmen eigene Bonuskarten. Doch für Christian Kranz, Vorstand der Smart Loyalty AG, ist eine solche Karte das ideale Kundenbindungsinstrument. Kein Wunder, schließlich hat er sich darauf spezialisiert und bietet passend zu den Kundenkarten auch CRM-Systeme an. Sage und schreibe 66 Branchen arbeiten mit den Karten von Smart Loyalty – Autohäuser, Optiker, Tattoostudios, Vinotheken und viele mehr. „Besser als Payback“ sei sein System, behauptet Kranz selbstbewusst.

Defizite beheben

Glinicke, Rosier, Moll, Schade, HWK und Auto Scholz – namhafte Automobilhandelsgruppen in Deutschland haben sich dafür entschieden; daneben auch eine Reihe von Fabrikats- und freien Händlern und Werkstätten. Sie setzen ihre Kundenkarten zwar unterschiedlich ein, aber alle versprechen sich davon, ein Manko zu beheben. Thomas Rudolph, Geschäftsführer des Autohauses Rudolph in Oelsnitz, stellte sich auch die Frage, welches Defizit er im Unternehmen hat und inwiefern es eine Kundenkarte beheben könnte? Das VW-Autohaus wollte die Fahrer älterer Autos in die Werkstatt zurückholen. Also vergab das Autohaus für jedes Jahr ab Erstzulassung einen Bonus von einem Prozent auf der Werkstattrechnung. Je älter das Fahrzeug, desto höher also der Rabatt.

Über den Autor

 Silvia Lulei

Silvia Lulei

Chefredakteurin »Gebrauchtwagen Praxis«