Kundenzufriedenheit: Von den Tophotels lernen

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Ob Power-Briefings, SOS-Budget oder die systematische Analyse der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit: Das Oldenburger BMW- und Mini-Autohaus Freese nimmt gerne die gehobene Hotellerie als Ideenquelle.

Auf einer Autohausveranstaltung testete Gudrun Kayser mit Comedian Oliver Pocher das Powerbriefing.
Auf einer Autohausveranstaltung testete Gudrun Kayser mit Comedian Oliver Pocher das Powerbriefing.
(Bild: Freese)

Es mag auf den ersten Blick etwas befremdlich wirken, wenn sich eine Abteilung im Kreis aufstellt und sich die Kollegen ein paar Minuten lang einen kleinen Ball zuschmeißen, während sie Fragen beantworten. Doch Tammo Kayser, geschäftsführender Gesellschafter des Oldenburger BMW- und Mini-Autohauses Freese, und Geschäftsführerin Gudrun Kayser sind überzeugt: Es gibt keine effizientere Form, Wissen an ihre 240 Mitarbeiter zu vermitteln. Power-Briefings nennen sie diese besondere Meeting-Art, bei der neben Fachthemen auch Soft Skills vermittelt werden. Der ständig wechselnde Briefing-Leiter vermittelt dabei kurz und prägnant sein Wissen und schmeißt dann den Ball einem Kollegen zu, der eine Frage zum behandelten Thema beantworten muss. 27 solcher Meetings finden täglich in den vier Freese-Betrieben statt – und das auch in Kundenbereichen.

Auf diese Art von Meetings sind die Kfz-Unternehmer in der gehobenen Hotellerie und Gastronomie gestoßen, wo diese schon länger Standard sind. Seit nunmehr zehn Jahren dienen Luxushotels wie das Ritz Carlton und Sternerestaurants Tammo und Gudrun Kayser als Inspirationsquelle. Ihr Ziel ist, ein Fünf-Sterne-Autohaus zu haben, in dem die Kunden und die Mitarbeiter rundum zufrieden sind.