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Kupplungsreparatur: Ausgetilgt

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Nach dem Einbau eines neuen Zweimassenschwungrads stehen die Kunden oft schon nach kurzer Zeit wieder auf dem Werkstatthof und reklamieren erneut Vibrationen oder Rasselgeräusche an ihrem Auto. Woran das liegen kann, erklären die Profis von ZF.

Mit einem Spezialwerkzeug kann der Monteur bei einer Kupplungsreparatur das Zweimassenschwungrad prüfen.
Mit einem Spezialwerkzeug kann der Monteur bei einer Kupplungsreparatur das Zweimassenschwungrad prüfen.
(Bild: www.augustin-fotografie.de)

Moderne Benzin- und Dieselmotoren sind sparsam und sauber, laufen aber durch die dafür nötigen innermotorischen Maßnahmen wie mehrfache Voreinspritzung alles andere als gleichmäßig rund. Innerhalb einer Kurbelwellenumdrehung möchte der Motor abwechselnd schneller und langsamer drehen: Die dadurch entstehende Drehungleichförmigkeit versetzt den Antriebsstrang in Schwingungen. Diese können sich in bestimmten Lastzuständen und Drehzahlen im Resonanzbereich durch störende Vibrationen und Nebengeräusche bemerkbar machen und auf Dauer beispielsweise das Schaltgetriebe schädigen.

Gezielt verlagert

Das ZMS besteht aus zwei gegeneinander verdrehbar gelagerten Massen (1 + 10) und den dämpfenden Verbindungselementen: 1) Primärschwungrad, 2) Federn, 3) Planetenrad, 4) Gleitlager axial, 5) Gleitschuh, 6) Federteller, 7) Deckblech zur Kapselung der Fettfüllung, 8) Gleitlager radial, 9) Bohrung für Verdrehsicherungsstift, 10) Sekundärschwungrad. Die nicht abgebildete Druckplatte zählt ebenfalls zur Sekundärmasse.
Das ZMS besteht aus zwei gegeneinander verdrehbar gelagerten Massen (1 + 10) und den dämpfenden Verbindungselementen: 1) Primärschwungrad, 2) Federn, 3) Planetenrad, 4) Gleitlager axial, 5) Gleitschuh, 6) Federteller, 7) Deckblech zur Kapselung der Fettfüllung, 8) Gleitlager radial, 9) Bohrung für Verdrehsicherungsstift, 10) Sekundärschwungrad. Die nicht abgebildete Druckplatte zählt ebenfalls zur Sekundärmasse.
(Bild: ZF Friedrichshafen AG)