Kurzarbeit geht im Süden langsamer zurück

Autor / Redakteur: dpa / Nick Luhmann

In Bayern und Baden-Württemberg sind nach wie vor vergleichsweise viele Beschäftigte in Kurzarbeit. In Ostdeutschland wird das Instrument weniger genutzt.

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(Bild: gemeinfrei)

Im Freistaat waren im September 14 Prozent der sozialversicherungspflichtig Arbeitstätigen betroffen, wie das Münchner Ifo-Institut auf Basis seiner Konjunkturumfrage ermittelt hat. Das sind rund 825.000 Personen. In Baden-Württemberg waren es 610.000 Beschäftigte oder 13 Prozent.

„In Ländern mit viel Metallverarbeitung, Maschinenbau, Autobauern und Zulieferern wird mehr Kurzarbeit gefahren als anderswo“, sagte Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link zu den Zahlen. Insgesamt ist die Kurzarbeit aber weiter auf dem Rückzug. Im August lag sie laut Ifo-Institut in Bayern noch bei 18 Prozent, also um vier Prozentpunkte höher. Der bundesweite Durchschnitt sank von 14 auf 11 Prozent.

Nordrhein-Westfalen und die in der Erhebung zusammengefassten Länder Rheinland-Pfalz und Saarland kamen im September jeweils auf 11 Prozent Kurzarbeiter. Eine leicht unterdurchschnittliche Kurzarbeit gibt es dem Ifo zufolge in Bremen, Hessen, sowie den zusammengefassten Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein, die auf je 10 Prozent kommen.

Die niedrigsten Quoten gibt es in Ostdeutschland: In den zusammengefassten Ländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind 9 Prozent der Beschäftigten betroffen. In Sachsen sowie den ebenfalls zusammengefassten Ländern Thüringen und Sachsen-Anhalt sind es 8 Prozent.

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