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Kurzarbeitergeld: Gefälschte Mails sind unterwegs

Autor / Redakteur: Antonia Seifert / Doris Pfaff

Mit einem unseriösen Mailabsender versuchen Betrüger als angebliche Mitarbeiter der Bundesagentur an persönliche Daten von Mitarbeiter zu gelangen, für die der Betrieb Kurzarbeit beantragt hat.

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Derzeit erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse Mails zum Thema Kurzarbeitergeld.
Derzeit erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse Mails zum Thema Kurzarbeitergeld.
(Bild: Internet Cafe / Internet Cafe / Nelson de Witt / CC BY-SA 2.0 / CC BY-SA 2.0)

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor betrügerischen Kurzarbeitergeld-Mails. Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen bundesweit unseriöse Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de versandt werden, informiert die BA in einem Rundschreiben. Die Absender wollen so an persönliche Kundendaten gelangen.

„In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten“, erklärt die BA. Im Absender sei keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Die Bundesagentur sei nicht Absender dieser Mail. Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen. Die Agentur fordere Arbeitgeber auch allgemein nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld erhalten Betriebe telefonisch unter der zentralen gebührenfreien Hotline für Arbeitgeber 0800 4 5555 20. Kurzarbeitergeld kann nur über eine Anzeige zum Arbeitsausfall durch den Arbeitgeber erfolgen. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld telefonisch oder online anzeigen, so die BA. Der Vordruck zur Anzeige und alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sind auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht.

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