LA Autoshow: Branchentreff im Sonnenstaat

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VW zeigt im Sonnenstaat Kalifornien sein neues Beetle Cabrio, das bis auf das traditionelle Stoffdach der Coupé-Version gleicht. Die Preise liegen rund 4.500 Euro über denen der geschlossenen Variante und starten bei 21.350 Euro. Als Antrieb dienen konventionelle Diesel- und Ottomotoren zwischen 105 und 200 PS. Unter der Haube des nun in den USA vorgestellten Jetta Hybrid pochen dagegen gleich zwei Motoren, ein Turbobenziner mit 110 kW/150 PS und ein Elektromotor mit 20 kW/27 PS. Die Kraftübertragung übernimmt ein Siebengang-DSG.

Für den amerikanischen Markt mit seinen leistungshungrigen Autofahrern wird der britische Jaguar XFR-S interessant sein. Unter der Haube arbeitet ein aufgeladener 5,0-Liter-V8 mit rund 550 PS. In 4 Sekunden sind Tempo 100 erreicht und die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 300 km/h. Geschaltet wird schnell mittels eines neuen ZF-Achtgang-Automatikgetriebes. Ebenso ist ein Start-Stopp-System an Bord, das vor allem den Verbrauch in der Stadt reduzieren soll. Im EU-Durchschnitt fließen 11,6 Liter durch die Einspritzdüsen. Optisch ist der schnelle Brite an 20-Zoll-Rädern, vergrößerten Lufteinlässen und Seitenschwellern sowie einem Spoilerkit zu erkennen. Der Jaguar wird in Deutschland ab Mai für 107.800 Euro verkauft.

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Toyota RAV4 in der vierten Generation

Deutlich günstiger ist die vierte Generation des Toyota RAV4, der erstmals in L.A. zu sehen ist. Das japanische Kompakt-SUV bietet neben einem frischeren Design auch mehr Platz, neue Motoren und ein geändertes Fahrwerk. Neue Fahrdynamik-Systeme sollen neben mehr Fahrspaß auch mehr Sicherheit bieten.

Auch Subaru zeigt ein neues SUV, den Forester, der leicht in den Abmessungen wächst und ein geändertes Design sowie einen neuen Top-Motor erhält. Der 2,0-Liter-Boxerbenziner verfügt über Turboaufladung sowie Direkteinspritzung und kommt so auf 177 kW/240 PS Leistung. Allradantrieb ist immer serienmäßig an Bord.

Mit der Neuauflage des Mitsubishi Outlander haben die Japaner nicht nur SUV-Fahrer im Visier. Denn beim fünf- bis siebensitzigen Mittelklasse-SUV mit neuer Optik und mehr Technik-Optionen sollen auch Kombi-Fans angesprochen werden. Den Antrieb übernimmt vorerst ein 2,0-Vierzylinder-Benziner. Das Triebwerk ist an ein manuelles Schaltgetriebe gekoppelt und kann mit Front- oder Allradantrieb bestellt werden. Optional sind nun ein Sechsgang-Automatikgetriebe und ein Start-Stopp-System erhältlich.

Eine weitere japanische Marke ist der Honda-Edelableger Acura. Mit dem RLX kommt wieder einen klassische Limousine auf den Markt, die vor allem Amerikaner ansprechen soll. Als Antrieb dient ein Hybrid aus Elektromotor und 3,5-Liter-V6 mit rund 370 PS, der an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt ist. Ebenfalls in Planung ist eine reine Ottovariante mit 310 PS.

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