1. Sächsische Meister-Classic La-Ola-Welle für Oldies

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Doris Pfaff

Die Premiere ihrer Sächsischen Meister-Classic am letzten Juliwochenende konnte die Kfz-Innung Sachsen West/Chemnitz als großen Erfolg verbuchen. 66 Teilnehmer gingen an den Start der Rallye, die durchs Erzgebirge und ins Vogtland führte.

Fototermin mit Zuschauern an der weltberühmten Göltzschtalbrücke bei Netzschkau in Sachsen. Ein Chevrolet Corvette C3, Bj. 1971, wartet auf einen freien Platz.
Fototermin mit Zuschauern an der weltberühmten Göltzschtalbrücke bei Netzschkau in Sachsen. Ein Chevrolet Corvette C3, Bj. 1971, wartet auf einen freien Platz.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Ausgangspunkt für die ambitionierten Strecken der 1. Sächsischen Meister-Classic der Kfz-Innung Sachsen West/Chemnitz war an dem letzten Juliwochenende an beiden Tagen der Messeplatz in Chemnitz. Von dort ging es für die 66 Teams auf 346 Kilometern durch historische Ortschaften im Erzgebirge und ins Vogtland. Die Schirmherrschaft hatte Marco Wanderwitz, Staatssekretär aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Auf ihrem Weg lagen Zwickau, Zschopau, Johanngeorgenstadt – das Bilderbuch-Erzgebirge, das bekannt ist für seine Räucherkerzen, Lichterbogen und sein Holzspielzeug. Im Vogtland führte die Rallye zur berühmten Göltzschtalbrücke und in die Stadt Auerbach. Weitere Etappenziele waren Mittweida und Frankenberg.

Die Strecke musste der Beifahrer aus den Erklärungen des Roadbooks ermitteln. Eine Karte wurde ihm nicht an die Hand gegeben. Stattdessen galt es, aufmerksam nach den Vorgaben zu navigieren, beispielsweise „nach 400 Metern links, dann 50 Meter geradeaus, an der vierten Ampel rechts“.