Lackiertechnik: Moonwalk im Mischraum

Als erster Lackhersteller präsentiert PPG ein eigenes Farbmischsystem: Die halbautomatisierte Mischbank „Moonwalk“ soll Betrieben helfen, den Lackverbrauch zu senken und produktiver zu werden.

| Autor: Holger Schweitzer

Drei Jahre haben die PPG-Entwickler an der halbautomatischen Mischbank gearbeitet. Ab September ist sie für Betriebe in Deutschland erhältlich.
Drei Jahre haben die PPG-Entwickler an der halbautomatischen Mischbank gearbeitet. Ab September ist sie für Betriebe in Deutschland erhältlich. (Bild: Schweitzer/»kfz-betrieb«)

Lack vom Gebinde bis in die Lackierpistole aus einer Hand: Das möchte der Lackhersteller PPG seinen Partnerbetrieben mit der Mischbank „Moonwalk“ bieten, die er selbst entwickelt hat. Der kosmische Name des Systems nimmt dabei einerseits Bezug auf den damit verbundenen Innovationsgrad. Denn erstmals stellt ein Hersteller von Reparaturlacken eine Mischbank aus eigener Entwicklung vor. Andererseits verweist das Unternehmen damit auf die erste Nasa-Mondlandung vor 50 Jahren und den damit verbundenen „großen Schritt für die Menschheit“.

Wie der Lackhersteller erklärt, habe man sich bei der Entwicklung des Mischsystems stark an den Bedürfnissen aus der täglichen Lackierpraxis orientiert. Daraus entstand eine halbautomatische Mischbank, die über ein aktives Regal, einen Scanner, einen PC sowie eine Mischwaage verfügt. Der Mischprozess erfolgt automatisch – lediglich die Gebinde müssen die Anwender manuell vom Regal nehmen und in der Mischbank platzieren. PPG hat das System exklusiv für die Marken PPG und Nexa Autocolor entwickelt, weshalb es ausschließlich mit den Originalgebinden dieser Hersteller kompatibel ist.

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