Lacktechnik: Der Lack ist ab

Autor: Ottmar Holz

Eine saubere Spritzpistole ist die Basis für einen perfekten Lackauftrag. Herkömmliche Reinigungsmittel belasten die Raumluft stark mit flüchtigen Kohlenwasserstoffen, hinterlassen aber trotzdem qualitätsmindernde Ablagerungen. Das muss nicht mehr sein.

Nach einem etwa einstündigen Bad in Prolaq WS glänzt die Pistole aus dem Bild unten wieder wie fabrikneu. Nur noch die Kratzer verraten ihr wahres Alter.
Nach einem etwa einstündigen Bad in Prolaq WS glänzt die Pistole aus dem Bild unten wieder wie fabrikneu. Nur noch die Kratzer verraten ihr wahres Alter.
(Bild: Holz)

Wer erstmals den Anmischraum in der Lackiererei der Firma Linhard Kfz-Elektronik in Frankfurt betritt, schnuppert meist mit Blick auf die zwei Pistolenreinigungsautomaten ungläubig herum – hier fehlt doch der vertraut beißende Gestank nach Verdünnung? Doch des Besuchers Nase täuscht sich nicht: Markus Diedler, der die Lackiererei leitet, hat vor einigen Monaten herkömmliche Verdünner aus den Pistolenwaschgeräten verbannt und setzt auf das neue Prolaq-System von Wieländer und Schill.

Mit geradezu verblüffendem Erfolg, wie er selbst zugibt. „Ich bin jetzt seit über 30 Jahren in der Branche und schon skeptisch gegenüber angeblichen Wundermitteln, aber das hier hat mich wirklich überzeugt. Bisher wechselten wir den Reiniger monatlich, vor allem in den Sommermonaten verdampfte fast die Hälfte des 60-Liter-Fasses. Aus Qualitätsgründen haben wir nur frische Premiumverdünnung verwendet, kein Destillat! Den Prolaq-WS-Reiniger haben wir jetzt seit vier Monaten ununterbrochen in den Geräten – und bis heute fehlen gerade mal zehn Prozent.“ Doch auch die Reinigungswirkung überzeugte Markus Diedler.

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Redakteur Service und Technik