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Lada: Der Rubel rollt wieder

| Autor: Andreas Grimm

Die Modernisierung von Lada trägt Früchte. Der russische Autobauer verteidigt im Heimatmarkt seine führende Stellung und erzielt auch in den Exportmärkten starke Zuwachsraten. Mit dem Absatzschub im Rücken hat Lada die Verlustzone verlassen.

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(Bild: Lada / Karoly Lorentey / BY 2.0)

Der russische Autobauer Avtovaz-Lada ist auf Wachstumskurs. Sowohl im Heimatmarkt Russland ist der Absatz im laufenden Jahr deutlich gestiegen als auch weltweit. Letzteres soll sich verstärkt fortsetzen, da der Hersteller, der zur Renault-Nissan-Allianz gehört, seine Internationalisierung weiter vorantreibt und nun den Verkauf auf zwei weiteren Märkten gestartet hat.

In Russland bedient Lada stabil 20 Prozent des Neuwagenmarktes und verkaufte in den bisherigen neun Monaten dieses Jahres 259.129 Neuwagen. Das sind 17 Prozent mehr als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Getrieben wird das Wachstum durch die neue Vesta-Familie. Von dem Kompaktklasse-Modell, das es als Kombi und Limousine jeweils in der klassischen und einer Gelände-Variante gibt, verkauften die Russen im laufenden Jahr gut 76.000 Einheiten. Das ist ein Plus von 39,5 Prozent.

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Das seit der Wirtschaftskrise in Russland forcierte Absatzwachstum im Ausland kommt ebenfalls gut voran. In den ersten neun Monaten verkaufte Lada 27.400 Neuwagen und Montage-Sätze in die Auslandsmärkte – ein Plus von 65 Prozent. Neben den Staaten im russischen Einflussgebiet gehören zu diesen Märkten unter anderem Deutschland und einige nordafrikanische und arabische Staaten. Neu erschlossen wurden zuletzt Tunesien und jetzt aktuell Chile.

Noch stärker als die Verkäufe kletterten die Lada-Umsätze. Die Gesellschaft erlöste in den ersten drei Quartalen 198,7 Milliarden Rubel (2,6 Mrd. Euro). Das sind 25,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Nettoergebnis für den gleichen Zeitraum erreichte 5,4 Milliarden Rubel, im Vorjahreszeitraum war ein Verlust von 4,5 Milliarden Rubel aufgelaufen. Neben der schon länger laufenden Kostenreduzierung sei die Marken- und Modell-Erneuerung entscheidend für den Aufwärtstrend von Lada, sagte Unternehmenschef Yves Caracatzanis.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«