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Lancia Ypsilon: Echter Italiener als Hybrid

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm

Die Elektromobilität spielt im FCA-Konzern bislang noch keine große Rolle. Zu den Angeboten zählt aber ein elektrifiziertes Modell von Lancia. Den Ypsilon gibt es gemäß der Konzernmarkenpolitik aber weiterhin nur im Heimatland Italien.

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Hierzulande inzwischen ein absoluter Exot: der Lancia Ypsilon. In Italien gibt es das Modell nun sogar mit Hybridantrieb.
Hierzulande inzwischen ein absoluter Exot: der Lancia Ypsilon. In Italien gibt es das Modell nun sogar mit Hybridantrieb.
(Bild: Lancia)

Der in seiner Heimat seit Jahren unvermindert angebotene Kleinwagen Lancia Ypsilon hat – wie bereits seine Technikbrüder Fiat 500 und Panda – einen neuen Benzinantrieb mit Mild-Hybridtechnik erhalten. Zum Einsatz kommt ein Einliter-Dreiyzlinder-Benziner mit 12-Volt-Startergenerator und kleiner Lithium-Ionen-Batterie. Die E-Maschine verwandelt Bremsenergie in Strom, der sich, im Akku zwischengespeichert, wieder für den Vortrieb nutzen lässt. Wie bei Hybriden üblich, senkt dies den Verbrauch.

Im Fall der neuen Ypsilon-Motorisierung liegt der laut NEFZ-Messung bei vier Litern pro 100 Kilometer. Damit spart die neue Motorvariante im Vergleich zum nahezu gleichstarken 1,2-Liter-Basisbenziner fast einen Liter ein. Darüber hinaus ist der neue Hybridantrieb mit 51 kW/70 PS marginal stärker und erlaubt mit 14,2 Sekunden eine um drei Zehntelsekunden verkürzte Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100. Maximal sind auch hier nur 163 km/h möglich.

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Vertrieben wird der Ypsilon weiterhin ausschließlich in Italien, wo man mindestens 14.450 Euro für die neue Hybridversion investieren muss. Parallel wird der auffällig gestylte Kleinwagen auch mit dem alten Basisbenziner sowie mit einem 62 kW/85 PS starken 0,9-Liter-Zweizylinder angeboten.

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