Land Rover Defender: Wiedergeburt einer Legende

Modell bleibt weiterhin geländetauglich

| Autor: sp-x

Im dicht besiedelten Europa mit seinen zu Recht strengen Umweltauflagen wird der Defender auf solche Ausflüge und Tauchgänge verzichten müssen. Aber es gibt viele abgesperrte Übungsgelände, in denen künftige Besitzer die Fähigkeiten straflos nutzen können. In der Zeit zwischendurch soll sich der Defender auf sicherem Terrain von Autobahnen, Landstraßen und in der Stadt bewähren. Zum Start im nächsten Frühjahr erscheint zunächst die bis zu siebensitzige Version „110“ mit gut drei Metern Radstand und einer Länge von fünf Metern inklusive des am Heck montierten Reserverads. Der deutlich kürzere Defender 90 (44 Zentimeter geringerer Radstand) soll als Einstiegsversion etwas später folgen.

Digitaler Blick auf die Umgebung

Im Innenraum hat die digitale Gegenwart die Ikone erreicht. Die meisten der bekannten Assistenzsysteme können bestellt werden. Der zentrale 10-Zoll-Monitor wird durch ein ebenfalls digitales, programmierbares 12,7-Zoll-Instrument hinter dem Lenkrad ergänzt. Die Kameras bieten eine 360-Grad-Ansicht aus der Vogelperspektive, im Geländebetrieb kann die Motorhaube virtuell ausgeblendet werden, um das Geläuf direkt vor dem Fahrzeug in Augenschein zu nehmen. Auch der normale Innenspiegel zeigt auf Knopfdruck ein Kamerabild des Geschehens hinter dem Auto. Natürlich ist der Defender immer online, kann auch per App ohne Schlüssel geöffnet oder verschlossen werden.

Die Innenraum-Gestalter geizen nicht mit guten Ideen. So gibt es zwischen den Vordersitzen einen Notsitz. Braucht man ihn nicht, wird dessen Lehne heruntergeklappt und dient als Armauflage, die weitere Staufächer und zwei Getränkehalter bereithält. Anstatt empfindlicher Teppiche ruhen die Schuhsohlen der Insassen auf einem unverwüstlichen Gummibodenbelag, die Türschweller sind verkleidet, damit die Überreste eines Spaziergangs der Passagiere im schlammigen Gelände leicht aufgewischt oder weggekehrt werden können.

Vier Motoren stehen zur Wahl

Das Motorenangebot umfasst je zwei Benzin- und Dieselmotoren zwischen 147 kW/200 PS und 294 kW/400 PS. Das Spitzenmodell mit Dreiliter-Sechszylinder-Benziner ist ein sogenannter Mild-Hybrid, der neben einem Turbo über einen elektrisch angetriebenen Verdichter verfügt. Eine 48-Volt-Batterie versorgt einen Starter-Generator, der auch den Motor unterstützt. Ein Plug-In-Hybrid-Defender mit an der Steckdose aufladbarem E-Motor kommt im Laufe des nächsten Jahres hinzu. Die Verbrauchswerte (zwischen 7,6 und 10,2 Liter auf 100 Kilometer) sind nach WLPT gemessen und auf den alten NEFZ-Standard umgerechnet. Die Preise beginnen bei 49.700 Euro (dreitüriger Defender 90) und 55.600 Euro (fünftüriger Defender 110).

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