Land Rover Freelander: Neuer Motor in schickem Kleid

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Land Rover verabschiedet sich beim Freelander nicht nur vom Sechszylinder, sondern präsentiert gleich mehrere Veränderungen. Beim Antrieb nähert er sich dem modischen Evoque an.

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Optisch unterscheidet sich der neue Freelander von seinem Vorgängermodell durch eine modifizierte Linienführung sowie die LED-Leuchteinheiten an Front und Heck.
Optisch unterscheidet sich der neue Freelander von seinem Vorgängermodell durch eine modifizierte Linienführung sowie die LED-Leuchteinheiten an Front und Heck.
(Foto: Land Rover)

Land Rover modernisiert den Freelander. Der Autobauer gestaltete das Kompakt-SUV außen und innen neu. Optisch unterscheidet sich der Brite von seinem Vorgängermodell vor allem durch LED-Leuchteinheiten an Front und Heck. Auch die Linienführung wurde geändert. Im Interieur fallen das Kombi-Instrument und die modernisierte Mittelkonsole auf. An Bord ist jetzt ein farbiger Touchscreen, ein Soundsystem und eine Standheizung. Für das Starten des Motors wird nun kein Schlüssel mehr benötigt und beim Einparken hilft eine Rückfahrkamera.

Land Rover unterscheidet künftig beim Freelander nicht mehr nach den Motoren, sondern nach den Ausstattungsstufen. Das Basismodell ist der Freelander S mit Stoffsitzen. Darüber rangiert die Variante SE unter anderem mit dem Meridian-Soundsystem und einer schwarz glänzenden Kühlergrilleinfassung. Mit einer Designlinie lässt sich das Angebot optisch weiter differenzieren. Das Spitzenmodell HSE erhält neben Lederbezügen auch Holzdekor.

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Neuer Zweiliter-Benziner

Der bisher angebotene 3,2-Liter-Sechszylinder-Benziner mit 171 kW/233 PS wird durch einen neuen 2,0-Liter-Vierzylinder mit 177 kW/240 PS in Kombination mit einer Sechsgang-Automatik ersetzt. Die Kraft wird über ein Haldex-Hinterachsdifferential permanent an alle vier Räder übertragen. Der neue Motor hat nicht nur mehr Leistung, sondern soll sich auch bis zu zwölf Prozent weniger Sprit begnügen als sein Vorgänger, sodass er auf einen Normverbrauch von 9,6 Liter pro 100 Kilometer kommt. Nach wie vor stehen die beiden 2,2-Liter-Dieselmotoren mit 110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS zur Wahl. Damit entspricht das Motorenangebot dem des noblen Verwandten Range Rover Evoque.

Den kleinen Selbstzünder gibt es weiterhin auch nur mit Frontantrieb, bei den Allradversionen gehört ein Fahrzeugsystem mit vier wählbaren Fahrprogrammen dazu: Normalfahrt, Gras/Schotter/Schnee, Schlamm und Spurrillen sowie Sand. Preise nannte der Hersteller noch nicht, der aktuelle Freelander beginnt bisher bei 28.200 Euro.

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