Leichtfahrzeuge: Nicht nur für Oldies

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Für manche Autofahrer sind sie mit ihrer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 45 km/h ärgerliche Hindernisse auf den Straßen. Vielen Nutzern bieten sie aber mehr Mobilität – und manchem Kfz-Händler ein attraktives Geschäftsmodell.

Eingespielte Partner: (v. li.) Patrick Müller aus Saarbrücken und Hardy Dupont, Geschäftsführer Ligier Group Deutschland.
Eingespielte Partner: (v. li.) Patrick Müller aus Saarbrücken und Hardy Dupont, Geschäftsführer Ligier Group Deutschland.
(Bild: v. Maltzan)

Patrick Müller ist ein automobiles Urgestein. Der Handel mit Autos begleitet ihn, seitdem er zurückdenken kann. Mit der Bemerkung „Ich stamme aus einer Rover-Dynastie“ beschreibt er schmunzelnd die Zeiten, als er als kleiner Junge bereits im elterlichen, 1965 gegründeten Kfz-Betrieb mithalf. Und er trat dann auch in die Fußstapfen seines Vaters und erweiterte das Markenportfolio des Betriebs mit Maserati und Aprilia. Auf Rover folgte BMW, und Müller erlebte die Wirren um die englische Marke, bis 1997 die Kündigung und das Aus für Rover kamen. Keine einfachen Zeiten für einen Autohändler. Müller suchte nun mit Honda eine neue Zukunft für seinen Betrieb, musste aber bald feststellen, dass seine Kunden und die japanische Marke nicht zusammenpassten.

Erfolgreich wurde er dann als Automakler, der für seine Kunden die passenden Fahrzeuge suchte, und als Händler für hochwertige Old- und Youngtimer. Das Thema Marke schien Geschichte zu sein, bis Hardy Dupont, Geschäftsführer von Ligier Deutschland, ihn überredete, es doch einmal mit Leichtfahrzeugen zu versuchen.