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Leipziger Messe-Trio geht erfolgreich zu Ende

Redakteur: Gerd Steiler

Insgesamt rund 41.500 Besucher kamen an den fünf Ausstellungstagen zu den Leipziger Kfz-Fachmessen Amitec, Amicom und Amistyle.

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Die Leipziger Kfz-Fachmessen Amitec, Amicom und Amistyle (9. bis 13. April) haben einen erfolgreichen Abschluss gefunden. Wie die veranstaltende Messe Leipzig am Mittwoch mitteilte, kamen an den fünf Ausstellungstagen gut 41.500 Besucher auf das Leipziger Messegelände, um sich neue Produkte und Dienstleistungen von insgesamt 315 Austellern aus über 20 Ländern anzusehen.

Insbesondere die Aussteller von Amitec und Amicom berichteten laut Mitteilung über „eine starke Fachbesucherfrequenz, intensive Gespräche und eine höhere Anzahl an Abschlüssen“. Auch die zahlreichen Aktionen des Rahmenprogramms seien sehr gut angenommen worden, heißt es. Nächste automobile Messe in Leipzig ist die Auto Mobil International (AMI), die gemeinsam mit der Technik-Fachmesse Amitec vom 2. bis 10. Juni 2012 stattfindet. Die Amicom öffnet vom 29. März bis 1. April 2012 ihre Pforten.

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Erfolgreiches Warm-up für 2012

„Das Trio aus Amitec, Amicom und Amistyle hat gezeigt, dass automobile Veranstaltungen der Leipziger Messe für unsere Aussteller eine optimale Plattform für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse sind. Das ist ein sehr positives Signal für die automobilen Messen 2012“, so Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe.

Auch VDIK-Präsident Volker Lange ist überzeugt: „Der diesjährige Dreier war für mich das ideale Warm-up für die kommende Auto Mobil International/Amitec im Juni 2012. Es werden alle Anstrengungen unternommen, um die nationale und internationale Bedeutung der einzigen internationalen Automesse in den geraden Jahren weiter auszubauen. Ich bin froh darüber, dass schon jetzt ein großes Interesse von Seiten der Hersteller signalisiert wird.“

Zufriedene Aussteller

„Wir sind sehr zufrieden mit der Amitec. Die Verkaufsgespräche waren in diesem Jahr sehr erfolgreich. Besonders freuen wir uns, dass es gelungen ist, qualitativ bessere Aufträge abzuschließen als im Vorjahr“, sagt Elke Benner, Divisionsleiterin Automotive bei der Adolf Würth Gmbh & Co. KG. Ihren Angaben zufolge verzeichnete das Unternehmen einen Neukundenzuwachs im zweistelligen Prozent-Bereich und ein Umsatzplus von rund 30 Prozent.

Ähnlich begeistert zeigt sich auch der Amicom-Aussteller Audio Design. „Wir sind mit der Amicom 2011 sehr zufrieden. Wir konnten die Händlerkontakte im Vergleich zum Vorjahr wesentlich steigern. Auch spüren wir einen Anstieg der Internationalität auf der Messe – besonders aus Asien und Russland. Besonders freuen wir uns über die Umsatzsteigerung, die zwischen 15 und 20 Prozent liegt. Die Amicom bestätigt damit ihren Status als internationale Branchenleitmesse“, sagt Betriebsleiter Andreas Raedke.

Hans-Jörg Köninger, Vorstand Marketing und Controlling der ELIA Tuning & Desgin AG und Vorstandsmitglied des Verbandes der Automobil Tuner e.V., resümiert stellvertretend für die Amistyle-Aussteller: „Die gute Besucherfrequenz und das Interesse an den Produkten ist sehr erfreulich und bestätigt unsere Teilnahme. Wir können unseren Kollegen die Messestadt Leipzig und die neuen Bundesländer nur empfehlen.“

Gute Geschäfte

Die hohe Zahl an Fachbesuchern und die intensiven Kundenkontakte bestätigten den Status von Amitec und Amicom als internationale Branchenmessen, heißt es weiter. Nach Angaben des Veranstalters berichteten 71 Prozent der Amitec-Aussteller und 61 Prozent der Amicom-Aussteller über konkrete Geschäftsabschlüsse während der Messetage. Ein gutes Nachmessegeschäft erwarten 80 Prozent der Amitec-Aussteller und 86 Prozent der Amicom-Aussteller.

Amitec und Amicom haben sich laut Veranstalter als internationale Messen mit überregionalem Einzugsgebiet etabliert. Den Angaben zufolge legten 91 bzw. 75 Prozent der Besucher einen Anreiseweg von mehr als 100 Kilometern zurück. Der Anteil des internationalen Fachpublikums lag bei deutlich über 30 Prozent. Zudem gaben 91 Prozent aller Besucher an, die Messen auch im kommenden Jahr aufsuchen zu wollen.

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