Lexus: „Wir können ein Umdenken nicht alleine stemmen“

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Wie viele Einheiten peilen Sie 2012 an?

Im ersten Quartal haben wir 800 Einheiten im Visier. Unser Ziel für das Gesamtjahr 2012 lautet 3.150 Einheiten. Einen Verkaufsschub erhoffen wir uns durch den neuen GS, der im zweiten Quartal kommt. Für das Fahrzeug haben wir schon fast 50 Kundenaufträge. Im Juli folgt dann der überarbeitete RX. Unser Ziel ist, jedes Jahr eine Steigerung von 10 bis 15 Prozent zu erreichen. Die Mehrzahl der Foren kommt bei 4.000 Einheiten in den rentablen Bereich, ab 5.000 Einheiten macht das Geschäft dann wirklich Spaß.

Werden im Zuge des angestrebten Wachstums zu den aktuell 30 Lexus-Foren noch ein paar hinzukommen?

Ich denke, dass wir uns bei rund 30 Foren einpendeln werden. Über neue Händler denken wir nur nach, wenn sich der eine oder andere noch von der Marke Lexus verabschieden sollte.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Was tut Lexus, um die Flottenkunden zu erreichen – die aktuell der Wachstumstreiber im Markt sind?

Das Flottengeschäft ist für Lexus eine Riesenchance, um den Absatz zu steigern. Wir arbeiten aktuell an mehreren Fronten: Wir setzen verstärkt auf Direktmailings, kaufen Adressen zu und schulen alle Außendienstmitarbeiter in der Flottenabteilung zum Thema Lexus. Zudem schulen wir aktuell auch die Flottenverkäufer in den Businesscentern, denn Lexus bieten sie oftmals nicht an. Aktuell sind wir im Gespräch mit der Bank, um die dringend benötigten Komplettangebote anbieten zu können. Produktseitig wird uns vor allem der neue IS einen deutlichen Schub nach vorne bringen, denn er verkörpert den idealen Dienstwagen.

Wird es den IS auch als Diesel geben?

Nein, den IS Diesel wird es mit dem Modellwechsel nicht mehr geben.

Verabschiedet sich Lexus komplett vom konventionellen Antrieb?

Unser Hybridanteil lag im vergangenen Jahr bei 84 Prozent. Ganz verabschieden wird sich Lexus vom konventionellen Benzinantrieb aber vorerst nicht. Das liegt vor allem daran, dass wir noch kein breitgefächertes Hybridmotorenprogramm haben. Das wird sich erst im nächsten Jahr ändern. Es ist gut, den Käufern Alternativen anbieten zu können. Unsere Kommunikation werden wir ganz klar auf die Hybridtechnik ausrichten. Im nächsten Jahr wollen wir über 90 Prozent Hybrid verkaufen.

(ID:32568150)