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Licht-Test: Sicht und Sicherheit auch auf Bayerns Straßen

| Autor / Redakteur: Antonia Seifert / Doris Pfaff

Zusammen mit Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer eröffnete Albert Vetterl, Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern, den Licht-Test 2020. Rund 7.000 Kfz-Innungsbetriebe des Landes bieten Autofahrern wieder den ganzen Oktober die Möglichkeit, kostenlos ihre Fahrzeugbeleuchtung testen zu lassen.

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Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (links) und Albert Vetterl, Präsident und Landesinnungsmeister des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes, stellen die Plakette für den Licht-Test 2020 vor.
Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (links) und Albert Vetterl, Präsident und Landesinnungsmeister des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes, stellen die Plakette für den Licht-Test 2020 vor.
(Bild: Kfz-Gewerbe Bayern)

Verkehrsministerin Schreyer und Landesinnungsmeister Vetterl eröffneten in Bayern die größte Aktion für Verkehrssicherheit durch korrekte Fahrzeugbeleuchtung. Unter dem Motto „Licht, Sicht und Sicherheit“ bieten rund 7.000 bayerischen Kfz-Innungsbetriebe im Freistaat den „Licht-Test 2020“ an. Bayerns Autofahrer haben den ganzen Oktober die Möglichkeit, ihre Fahrzeugbeleuchtung in den Kfz-Meisterbetrieben prüfen zu lassen.

Schirmherrin des Licht-Tests in Bayern ist Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. Sie lobte die Aktion als wichtigen Beitrag für die Sicherheit im Straßenverkehr, weil funktionierendes Licht ausschlaggebend dafür sei, ob andere Verkehrsteilnehmer andere sehen können. „Deshalb ist es wichtig, die Fahrzeugbeleuchtung von Profis prüfen zu lassen – gerade zu Beginn der dunklen Jahreszeit. Der Licht-Test des Kraftfahrzeuggewerbes leistet so einen wichtigen Beitrag für die Verkehrssicherheit bei uns in Bayern“, sagte die Ministerin.

Die Statistik aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass die Aktion ihre Berechtigung hat: Etwa jedes vierte in Bayern getestete Auto war mit fehlerhafter Beleuchtung unterwegs (27,57 Prozent). Am häufigsten waren dabei die Hauptscheinwerfer fehlerhaft, in jedem fünften Fall wurden hier Mängel festgestellt (20,78 Prozent). „Schon kleine Fehler haben bei der Scheinwerfereinstellung große Auswirkungen“, sagte Vetterl. Eine Abweichung von nur einem Millimeter habe auf der Straße einen Sichtverlust von mehreren Metern oder das Blenden des Gegenverkehrs zur Folge.

Der Licht-Test umfasst die wichtigsten Beleuchtungseinrichtungen, darunter vor allem die Scheinwerfer mit Fern- und Abblendlicht. Hinzu kommen beispielsweise Bremslichter, Blinker und Schlussleuchten. Kleine Mängel werden meist kostenlos und auf der Stelle beseitigt. Ersatzteile und umfangreiche Instandsetzungs- und Einstellarbeiten, etwa an modernen LED- oder Laserleuchten, sind aufgrund des hohen Diagnose- und Arbeitsaufwands mit einem kostenpflichtigen Werkstatttermin verbunden. Insgesamt werden bundesweit jährlich mehrere Millionen Licht-Tests durchgeführt. Er wird vom Kraftfahrzeuggewerbe und der Verkehrswacht organisiert.

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