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Lichtempfindlich: Scheinwerferprüf- und -einstellgeräte

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Digitale SEPs werden immer populärer – verständlich. Denn während die Prüfung moderner Scheinwerfer auch mit analogen Geräten gut gelingt, sieht das im Fall der Einstellung derselben schon ganz anders aus.

Schöner „Lichtsalat“: Immer mehr Scheinwerfer werden statt im Abblend- im Fernlichtmodus eingestellt. Dafür benötigen Werkstätten im Fall Analog-SEP ein solches mit einem Prüfschirm, der über vertikale Einstellmarken verfügt. Und selbst dann: Hier Abweichungen im Minutenbereich abzulesen, ist eine echte Herausforderung.
Schöner „Lichtsalat“: Immer mehr Scheinwerfer werden statt im Abblend- im Fernlichtmodus eingestellt. Dafür benötigen Werkstätten im Fall Analog-SEP ein solches mit einem Prüfschirm, der über vertikale Einstellmarken verfügt. Und selbst dann: Hier Abweichungen im Minutenbereich abzulesen, ist eine echte Herausforderung.
(Bild: Dominsky/»kfz-betrieb«)

Nein, Fans digitaler Scheinwerferprüf- und -einstellgeräte (SEP) sind die meisten HU-Prüfer wahrlich nicht. Der vermutliche Hauptgrund dafür: Es dauert ganz einfach länger, bis man bei diesen ein Messergebnis erhält. Und wer den Alltag eines HU-Prüfers kennt, der weiß, dass deren oberste Prämisse lautet: „Zeit ist Geld“.

Darüber hinaus müssen die Prüfer auch „nur“ die Einstellung von Scheinwerfern kontrollieren. Das gelingt selbst bei den komplexesten LED-Scheinwerfern mithilfe des klassischen Abblendlicht-Modus auch mit einem analogen SEP schnell und problemlos. Anders sieht die Sache – und da ist der geneigte HU-Prüfer fein raus – im Fall der Einstellung moderner Scheinwerfersysteme aus. Denn einige dieser stellt man nicht wie seit Urzeiten gelernt im besagten Abblend-, sondern im Fernlichtmodus ein.