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Lichttechnik: Teure Schmuckstücke

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow, Steffen Dominsky / Jan Rosenow

LED-Scheinwerfer machen Lichtfunktionen möglich, die vor wenigen Jahren noch Science-Fiction waren. Atemberaubend sind aber auch die Ersatzteilpreise. Reparaturmöglichkeiten gibt es – doch nur wenige Hersteller sind daran interessiert.

LED-Matrixscheinwerfer machen Lichtfunktionen möglich, die früher Science Fiction waren.
LED-Matrixscheinwerfer machen Lichtfunktionen möglich, die früher Science Fiction waren.
(Bild: Opel)

Der Laie staunt, und selbst die Fachwelt wundert sich: Der Siegeszug der lichtemittierenden Diode (LED) im Hauptscheinwerfer war angesichts ihrer Vorteile zwar vorhersagbar, aber kam doch schneller als gedacht. Rund zehn Jahre nach ihrem Debüt als kostspieliges Extra für Luxusautos gibt es heute selbst Kleinwagen mit dieser Technik. Sie ist auf dem besten Wege, die bis dato als High-End-Alternative zur klassischen Halogenlampe dienenden Xenonbrenner obsolet zu machen.

In schneller Folge stellen die Scheinwerferhersteller (die wichtigsten sind Hella, Valeo, ZKW und Automotive Lighting) in Zusammenarbeit mit den OEMs neue LED-Varianten vor. Das Ziel ist, immer mehr und kleinere Leuchtdioden in einem Scheinwerfer zu vereinen und so die Lichtverteilung auf der Straße immer exakter steuern zu können. Noch 2016 waren die 84 LEDs im Scheinwerfer der Mercedes E-Klasse rekordverdächtig, und ein Prototyp mit 3.072 Lichtquellen galt als revolutionär.