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Linke-Opposition unterstützt Tesla

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Eine interessante Konstellation rankt sich derzeit um den Aufbau der Tesla-Fabrik in Brandenburg. Ausgerechnet die Fraktion „Die Linke“ im Landtag warnt vor Verzögerungen beim Aufbau der Fabrik von Großkapitalist Musk.

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Der Tesla Model X 100D
Der Tesla Model X 100D
(Bild: Tesla)

Für den Gleisanschluss des Güterverkehrs zur geplanten Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide fehlt nach Angaben der Brandenburger Landesregierung bisher der Ausbauplan. Der Bedarf für den Ausbau lasse sich erst abschließend bestimmen, wenn die Firma Tesla ihre Anforderungen eindeutig definiert habe, erklärte Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) in einer Antwort auf eine Anfrage aus der Linksfraktion im Brandenburger Landtag. Linke-Verkehrspolitiker Christian Görke warnte vor Verzögerungen. „Tesla und die Landesregierung müssen hier schleunigst liefern“, forderte er am Sonntag in einer Mitteilung. „Andernfalls wird der Zeitplan kaum zu halten sein.“

Tesla will in Grünheide von Sommer nächsten Jahres an bis zu 500.000 Elektroautos im Jahr herstellen. Weil eine Genehmigung noch nicht abgeschlossen ist, betreibt das Unternehmen die Vorbereitungen in Grünheide (Kreis Oder-Spree) nahe Berlin auf eigenes Risiko. Kritiker befürchten negative Folgen für die Wasserversorgung und hatten die Rodung von Wald und den Umgang mit Tieren auf dem Gelände kritisiert.

Sie warnen vor Konsequenzen für die Umwelt, weil das Gelände in einem Wasserschutzgebiet liegt. Gegen das Projekt gab es nach Angaben des Umweltministeriums mehr als 370 Einwände. Eine öffentliche Erörterung hatte wegen der Corona-Krise zunächst nicht stattgefunden, soll aber möglichst nachgeholt werden.

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