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Loco-Soft macht den Lieferschein elektronisch

Autor: Jakob Schreiner

Der Softwareentwickler gibt seinen Kunden ein kostenloses Update an die Hand, mit dem sich Lieferscheine automatisch auf die entsprechenden Aufträge verbuchen lassen – das soll Zeit sparen.

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Den Lieferschein gibt es für Loco-Soft-Kunden künftig digital.
Den Lieferschein gibt es für Loco-Soft-Kunden künftig digital.
(Bild: Rubbel / »kfz-betrieb«)

Der Kfz-Softwareentwickler Loco-Soft erweitert die Funktionen seines Dealer Managment Systems (DMS). Künftig ist das System auch in der Lage, elektronisch versendete Lieferscheine im ASA-Adam-Format zu verarbeiten, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Die Erweiterung ordnet die eingegangene Ware den korrekten Kundenaufträgen zu – diese automatische Zuordnung soll deutlich schneller und weniger fehleranfällig als eine händische Übertragung vonstatten gehen.

Neu ist das Prinzip des elektronischen Lieferscheines dabei nicht. Viele Autohändler und die großen Teilehändler der Branche nutzen diese Möglichkeit bereits, greifen allerdings auf andere Dateiformate zurück. Mit diesen ist das Loco-Soft-DMS in vielen Fällen ebenfalls kompatibel. Was allerdings bislang fehlte, war eine Schnittstelle zum ASA-Adam-Format.

Diesen Standard nutzen auch kleinere Teilehändler, um ihren Kunden elektronische Lieferscheine zuzusenden. Die Schnittstelle auf Händlerbasis zu schaffen, liegt allerdings nicht im Fokus des Softwareentwicklers. Viel mehr ginge es darum, den rund 2.800 Loco-Soft-Kunden dadurch die Arbeit zu erleichtern, so der Sprecher. Die Erweiterung steht allen Anwendern als kostenloses Online-Update zur Verfügung.

Entstanden ist die Erweiterung in Kooperation mit Bald Automobile, einem Siegener Mercedes-Benz-Händler. Neben dem Fahrzeughandels- und Werkstattgeschäft ist das Autohaus auch im Vertrieb von Originalteilen tätig.

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 Jakob Schreiner

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Redakteur Ressort Service & Technik