Los Angeles Autoshow 2018: Endlich wieder Neuheiten

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Mazda bringt „Diesotto“-Motor

Mazda beweist einmal mehr Mut zum Risiko. Als erster Hersteller bringen die dynamischen Japaner mit dem neuen Mazda 3 ein Serienauto mit einem sogenannten „Diesotto“-Motor. Der Mazda 3 Skyactiv X vereinigt mit seinem Kompressionszündungsmotor die Vorteile von Benziner und Diesel. Den Kunden wird das Verbrennungsprinzip leidlich egal sein, jedoch soll der rund 190 PS starke Mazda 3, komplett neu entwickelt und erstmals auch mit Allradantrieb zu bekommen, besonders sparsam unterwegs sein. Marktstart ist im kommenden Frühsommer. Wahlweise gibt es einen rundlichen Fünftürer oder eine elegante Limousine – beide mit jeder Menge Assistenzsystemen.

Lange erwartet und nun endlich in Los Angeles zu bestaunen ist der Jeep Gladiator, eine Pick-up-Variante des erfolgreichen Urgesteins Wrangler. Ebenfalls bekannte Größen auf dem US-Markt sind Toyota Prius und der Corolla. Der Corolla als eines der meistverkauften Autos weltweit ist erstmals mit einem Hybridantrieb zu bekommen. Der leicht überarbeitete, aber kaum gefälliger gewordene Toyota Prius feiert seine Premiere als Allradversion „AWD-s“. Toyota zeigt außerdem den neuen, deutlich schärfer als bisher gezeichneten Rav 4.

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Ebenfalls in Los Angeles zu bestaunen: der Subaru XV, der hier Crosstrek heißt, als Hybridversion. Der Winter kann daher kommen. Der charmante Kia Soul geht in Los Angeles in seine dritte Generation. In Europa wird der rollende Korea-Kubus mit nachgeschärftem Design nur noch als Elektromodell E-Soul angeboten. Der Elektromotor mit 150 kW / 204 PS / 395 Nm wird von einem 64 kWh-Akkupaket mit Lithium-Polymer-Technik gespeist, das Reichweiten von über 400 Kilometern ermöglichen soll.

US-Start-up präsentiert SUV, Volvo kommt ohne Auto

Einer der Messestars kommt nicht von einem der großen Hersteller. Rivian zeigt mit einem sehenswerten Doppelpack aus elektrisch angetriebenem Pick-up und einem SUV, dass auch ein Start-up in der Elektroliga punkten kann. Rustikales Design innen und außen, viel Platz für Insassen und Ladung sowie zwei Achsen mit jeweils 200 kW / 272 PS sollten nicht nur in den USA ihre Kunden finden. Volvo geht da einen völlig anderen Weg. Auf der Los Angeles Autoshow gibt es zwar einen großen Messestand der Schweden, aber man verzichtet völlig auf Autos.

Kaum anzunehmen, dass dies ein Trend der Zukunft ist, denn die Autohersteller verdienen allesamt ihr Geld mit Autos und nicht als Mobilitätsdienstleister. Das wird sich in absehbarer Zeit auch bei Volvo und dem Mutterkonzern Geely nicht ändern. Während sich bei Volvo die Autos vom Messestand verabschiedet haben, sagt ein großer der Autoszene in Los Angeles offiziell Goodbye. Nachdem der kugelrunde Mexikaner in Europa längst eingestellt wurde, geht der VW Beetle nunmehr auch in den USA auf Abschiedstournee. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Vielleicht mittelfristig als Elektroversion.

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