MAN setzt auf elektrische Zukunft

Geld für Entwicklungszentrum und Lackiererei

| Autor: dpa

( MAN)

Nach längerer Durststrecke investiert der Lastwagenbauer MAN wieder kräftig. In das Stammwerk München will das Unternehmen bis 2020 insgesamt 1,1 Milliarden Euro stecken, konzernweit sogar 2,4 Milliarden Euro, sagte Vorstandschef Joachim Drees anlässlich der Eröffnung einer neuen Lackieranlage am Montag in München. Im Januar soll das neue MAN-Entwicklungszentrum in Betrieb gehen, in dem Elektroantriebe entwickelt und erprobt werden.

Betriebsratschef Saki Stimoniaris sagte: „Die Investitionen sichern die Zukunft der Belegschaft und der Marke MAN.“ Allein die Lackieranlage sichere 1.500 Arbeitsplätze in München – „ein Traum“, denn vor zehn Jahren habe das damals noch nicht zu VW gehörende Unternehmen die Lackiererei noch verlegen wollen. Zusammen mit der bis 2025 geltenden Beschäftigungsgarantie sei das ein starkes Signal.

Drees sagte, für Elektrofahrzeuge investiere MAN einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. E-Stadtbusse wolle das Unternehmen 2019 in Serie bauen, E-Lastwagen für den städtischen Verteilerverkehr in vier Jahren. 2025 werde wohl keine Stadt mehr einen Dieselbus kaufen – obwohl ein Elektrobus eine halbe Million koste und damit zweieinhalb Mal so teuer sei.

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