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MAN will verstärkt auf Wasserstoff und E-Antriebe setzen

Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Der Nutzfahrzeughersteller will sich künftig stärker auf alternative Antriebe konzentrieren: Prototypen mit Brennstoffzellentechnologie sollen dabei mithilfe von Kooperationspartnern bereits 2021 auf die Straße kommen, wie der Konzern nun mitteilte.

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MAN will den Fokus bei Bussen im öffentlichen Personennahverkehr auf batteriegetriebene Elektrofahrzeuge legen.
MAN will den Fokus bei Bussen im öffentlichen Personennahverkehr auf batteriegetriebene Elektrofahrzeuge legen.
(Bild: MAN)

Der Nutzfahrzeughersteller MAN will künftig verstärkt auf Elektroantriebe und Wasserstoff als Brennstoff setzen. So will das Unternehmen den Fokus beispielsweise bei Bussen im öffentlichen Personennahverkehr auf batteriegetriebene Elektrofahrzeuge legen, wie MAN am Montag am Rande eines Besuches von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Nürnberg mitteilte. Für Lastwagen auf der Langstrecke sollen vom nächsten Jahr an die ersten Prototypen mit Wasserstoffantrieben auf die Straße kommen.

„Bayern soll führender Standort für Wasserstofftechnologie werden“, schrieb Söder nach dem Besuch auf Twitter. Der Freistaat arbeite mit MAN bei der Entwicklung von Lkw-Wasserstoffmotoren in Nürnberg zusammen. Man zünde jetzt einen „Forschungsturbo für grüne Technologien“, schrieb Söder.

MAN plant „Bayernflotte“

MAN wolle bei den Entwicklungsschritten eng mit bayerischen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Im Rahmen einer so genannten Bayernflotte möchte das Unternehmen gemeinsam mit bayerischen Infrastrukturbetreibern sowie Speditionspartnern Wasserstoff für den Einsatz im Straßengüterfernverkehr erproben.

Zuletzt war der Hersteller mit der Ankündigung in die Schlagzeilen geraten, sich von bis zu 9.500 Mitarbeitern trennen zu wollen.

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