Stop&Go Marderschutz für elektrifizierte Fahrzeuge

Autor: Steffen Dominsky

Egal ob Hybrid oder batterieelektrisches Fahrzeug: In jedem sind unzählige Kunststoff- und Gummikomponenten verbaut. Diese zu schützen, macht gerade im Hinblick auf teure Hochvoltleitungen Sinn.

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Gerade Hybrid-, aber auch Elektrofahrzeuge sind von Marderangriffen betroffen. Das System von Stop&Go soll davor schützen.
Gerade Hybrid-, aber auch Elektrofahrzeuge sind von Marderangriffen betroffen. Das System von Stop&Go soll davor schützen.
(Bild: Stop&Go)

Die Prognose beziehungsweise der Wunsch von Kanzlerin Merkel, bis 2020 eine Million E-Autos auf den Straßen zu haben, hat sich zwar nicht bewahrheitet. Dennoch: Mit 589.752 Fahrzeugen waren es Ende letzten Jahres immerhin gut halb so viele. Und: Ihre Zahl wächst stetig weiter. Das freut auch jemanden, der sich aus Kraftfahrzeugen im Allgemeinen und solchen mit alternativen Antriebsmethoden im Besonderen eigentlich kaum etwas macht: den Marder. Denn je mehr Autos mit mehr verbauten Gummikomponenten, desto mehr Fläche, auf der sich der kleine Nager austoben kann. Sowohl Hybrid-, aber auch rein batterieelektrische Fahrzeuge bieten reichlich Potenzial für Nagerangriffe.

Denn während in Ersteren zusätzliche Leitungen und Kabel verbaut sind, verfügen Letztere, wenn nicht über Zündkabel, so doch über jede Menge Kühlschläuche und eben diverse Hochvoltstrippen. Und die alle zusammen sind vor Marderangriffen genauso wenig gefeit wie Gummi-ummanteltes Material in „normalen“ Autos.

Anders als andere Marderabwehrsysteme arbeitet das von Stop&Go mit eigener Stromversorgung und belastet so nicht die Fahrzeugbatterie.
Anders als andere Marderabwehrsysteme arbeitet das von Stop&Go mit eigener Stromversorgung und belastet so nicht die Fahrzeugbatterie.
(Bild: Stop&Go)

Hier wie da bieten allen voran Radaufhängung perfekte Einstiegsmöglichkeiten ins „Innere“, das heißt Motorräume beziehungsweise unter Radhaus- und Unterbodenverkleidungen. Dort befinden sich dann oftmals sensible Daten- aber auch Hochvoltkabel. Erwischt der Marder die, wird es für den Besitzer schnell richtig kostspielig. Denn in der Regel muss dann der komplette Kabelbaum getauscht werden. Zudem benötigt man als Werkstatt entsprechendes Werkzeug und entsprechend geschulte Mechatroniker.

Von der GTÜ geprüft

Derartig kostspielige Reparaturen zu vermeiden, ist keine Hexerei, sagt Stop&Go, der Anbieter von Marderabwehrsystemen. Zudem ist die Installation eines professionellen Marderabwehrsystems, wie die des „8 Plus-Minus SKT“, laut Anbieter eine einfache Sache. Die Hochspannungskabel des Systems inklusive der Kontaktplatten lassen sich gemäß Stop&Go bequem verlegen und der Piezo-Lautsprecher zur Ultraschallabwehr ebenso positionieren. Das sensorgesteuerte Hochspannungsgerät arbeitet durch zwei 3-Volt-Knopfzellen bis zu 18 Monate autonom. Das heißt, anders als andere Systeme ist es nicht auf das 12-Volt-Bordnetz angewiesen und belastet dieses auch nicht.

Ein elektrischer Impuls, der mittels Hochspannung nach dem Weidezaunprinzip erzeugt wird, hält den Marder fern ohne ihm dabei merklich zu schaden, so das Unternehmen. Sechs doppelte Kontaktplatten mit Minus- und Pluspol sollen auch in E-Fahrzeugen mit hohem Kunststoff-/Gummianteil im Motorraum ein hohes Maß an Schutz vor Marderschäden bieten. Das nach Militärnorm IP65 wasser- und staubdichte 8 Plus-Minus SKT ist zudem CAN-Datenbus geeignet und bietet eine 48-monatige Garantie. Der technische Dienst der GTÜ hat das Gerät nach zertifizierten Kriterien getestet und ihm Bestnoten, sowie das GTÜ-Prüfsiegel für geprüfte Qualität in Verarbeitung, Bedienung und Funktion verliehen.

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group