Marketing für neue Mobilitätsformen: Was will der Kunde?

Autor / Redakteur: Wilfried Urbe / Joachim von Maltzan

Studenten der Hochschule Dortmund haben zusammen mit der Hülpert-Gruppe untersucht, welche Marketingkonzepte des Automobilhandels in Zeiten des Mobilitätswandels sinnvoll sind.

Noch steht die Ampel für die E-Mobilität noch nicht überall auf Grün.
Noch steht die Ampel für die E-Mobilität noch nicht überall auf Grün.
(Bild: © kamasigns - stock.adobe.com)

Dass Hochschulen und Automobilindustrie im Technologiebereich zusammenarbeiten, hat Tradition. Wenn es aber um Marketing geht, dann sind solche Verbindungen nicht alltäglich. „Ich würde mir für unsere Region schon mehr Kooperationen wünschen“, sagt etwa der Inhaber des Lehrstuhls für Marketing an der Technischen Universität Dortmund. Hartmut Holzmüller. Schon länger wird an seinem Lehrstuhl die Seminarreihe „Learning by Consulting“ durchgeführt. Zurzeit läuft dort ein Kurs für neun Studenten im Masterstudiengang, zu dem die Hülpert-Unternehmensgruppe die zu behandelnden Inhalte lieferte. Quasi als Auftraggeber steuerte die Autohandelsgruppe Problemstellungen zu, die die angehenden Akademiker, die damit praktisch auch als Unternehmensberater agieren, lösen sollen.

„Wie können wir Marketingstrategien für neue Mobilitätskonzepte entwickeln – das ist eine wichtige Frage bei uns. Wie identifizieren wir die Zielgruppe, und wie sprechen wir sie am besten an? Und schließlich: Was können wir aus unseren Erfahrungen nach systematischer Auswertung der Studienergebnisse lernen?“, so beschreibt Frank Jansen, Niederlassungsleiter des zur Hülpert-Gruppe gehörenden Volkswagen-Zentrums Dortmund, die Motivation, warum das Unternehmen mit der TU zusammenarbeitet.