Markt & Marken: Die Koreaner

Dass die Autokäufer beim Diesel zurückhaltender sind, spüren auch die koreanischen Autohersteller. Während Hyundai und Kia verstärkt auf alternative Antriebe setzen, müssen Ssangyong-Käufer auf ein elektrifiziertes Modell noch warten.

| Autor: Andreas Wehner

(Bild: KB)

Die Dieselkrise betrifft nicht nur die deutschen Autobauer. Auch an den koreanischen geht das Thema nicht spurlos vorüber. So waren die Käufer von Hyundai, Kia und Ssangyong zuletzt beim Diesel zurückhaltender als bisher. Das spürt vor allem die kleinste der drei koreanischen Marken – und gleichzeitig die mit dem höchsten Dieselanteil. Bei Ssangyong gingen die Neuzulassungen im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2016 um 4,9 Prozent zurück. Aus dem ursprünglich geplanten Wachstum wurde nichts. Und es wird in diesem Jahr nicht besser werden.

Zwar läuft das jüngst erneuerte Flaggschiff Rexton aufgrund der Käuferstruktur auch als Diesel gut. Gerade bei den kleineren Modellen Tivoli und Korando ist der Benziner nicht wirklich wettbewerbsfähig. Das wird sich auch in diesem Jahr nicht mehr ändern, weshalb Ssangyong Motors Deutschland für 2018 mit weiter sinkenden Neuzulassungen plant. Erst 2019 kommt der neue Korando und ein neues Motorenprogramm für den Tivoli. Auf Elektrifizierung müssen Ssangyong-Käufer bis 2020 warten.

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