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Marktentwicklung: Schwieriger Spagat

| Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Eigentlich läuft das Geschäft gut – wenn es die leidige Dieseldiskussion und WLTP nicht gäbe. Viele Händler stehen mit dem Rücken an der Wand. Denn sie müssen auch noch ihr Geschäftsmodell überarbeiten – eine Operation am offenen Herzen.

(Bild: © Oscar Brunet - stock.adobe.com)

Der ZDK erwartet für das Autojahr 2019 einen Absatz auf dem Niveau des laufenden Jahres. Konkret prognostizierte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski rund 3,43 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Eigentlich ist das eine gute Nachricht für das Kfz-Gewerbe, aber Karpinski schränkte gleichzeitig ein, dass eine wesentliche Voraussetzung dafür sei, dass es nicht wieder zu Verwerfungen wie in diesem Jahr im Zuge der WLTP-Umstellungen komme.

Entsprechend unsicher ist die Stimmungslage im Handel. Nicht nur die anhaltende Dieseldiskussion, Fahrverbote und WLTP belasten die Betriebe. Auch die Unsicherheit über die Zukunft des traditionellen Geschäftsmodells treibt zahlreiche Händler um. Gerade Inhaber von Händlerbetrieben mittlerer Größe stellen sich zunehmend die Frage, ob in dem sich wandelnden Markt zukünftig noch Platz für sie vorhanden ist.