LEVC Martin Rada leitet Europa-Geschäft

Autor: Andreas Grimm

Das wachsende Händlernetz von LEVC in Kontinental-Europa bekommt eine eigenständige Führung. Martin Rada wird den weiteren Ausbau der Geschäfte koordinieren. Der Österreicher hat schon für einige Hersteller gearbeitet und ist auch in Deutschland nicht unbekannt.

Firmen zum Thema

Martin Rada wird Europachef von LEVC.
Martin Rada wird Europachef von LEVC.
(Bild: Fiat)

Der frühere FCA-Manager Martin Rada wird Geschäftsführer der LEVC-Aktivitäten in Kontinentaleuropa. In seiner neuen Funktion soll er von Frankfurt am Main aus die Aktivitäten der Geschäftseinheit LEVC Europe Operations steuern. Derzeit arbeitet Rada für das Auto-Abo-Start-up Vive la Car.

LEVC bringt in wenigen Wochen den Transporter VN5 auf den Markt, der als Elektrofahrzeuge im innerstädtischen Lieferverkehr mit emissionsfreier Mobilität punkten soll. Daneben haben die Briten, die zum Geely-Konzern gehören, bereits das Modell TX im Verkauf, das als Taxi und Shuttle-Fahrzeug im Einsatz ist und auf dem traditionsreichen London Taxi basiert. Beide Modelle nutzen die gleiche Plattform und Antriebstechnik.

Mit beiden Modellen will LEVC in Europa kräftig wachsen und baut derzeit ein Händlernetz auf. Aktuell sind laut LEVC auf dem Kontinent (ohne Großbritannien) 19 Vertriebspartner am Start – davon allein in Deutschland 13. Bis Ende 2021 sollen es gut 50 Händler sein, die dann wichtige Märkte wie die Schweiz, Schweden, Norwegen, Spanien, Griechenland und Italien bedienen. 2022 soll das europäische LEVC-Verkaufsvolumen die Absatzzahlen im Heimatmarkt Großbritannien dann erstmals übertreffen.

Rada hat Handels-Erfahrung

Rada war Mitbegründer von Vive La Car in Österreich und der Schweiz und ist dort Geschäftsführer. Laut einem Sprecher des Unternehmens wird Rada auch weiterhin für Vive La Car aktiv sein. Im klassischen Automobilhandel hat er allerdings ebenfalls einige Erfahrung. Er arbeitete unter anderem zehn Jahre lang für Renault Österreich in leitenden Funktionen, bevor er 2006 zur Fiat-Gruppe wechselte. In seiner achtjährigen Tätigkeit für die Italiener in verschiedenen europäischen Märkten war er unter anderem Geschäftsführer von FCA Deutschland. Danach arbeitete er für die Gruppo Koelliker, einen Automobil-Importeur in Italien und Österreich (Mitsubishi/Ssangyong).

(ID:47115272)

Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«