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Martin Sander: „Riesige Chancen“

| Autor / Redakteur: Das Gespräch führten Wolfgang Michel und Martin Achter / Martin Achter

Den Partnern der Marke mit den vier Ringen liegen derzeit neue Verträge vor – die so mancher wohl nur unzufrieden unterschreiben wird. Martin Sander, Leiter Vertrieb Deutschland bei Audi, sieht dennoch Verständnis im Handel für die neuen Spielregeln.

Martin Sander, Leiter Vertrieb Deutschland: Audi erwartet von Händlern einen markenkonformen Auftritt – auch im Internet. Partner können daneben aber auch ihre eigene Händlermarke pflegen.
Martin Sander, Leiter Vertrieb Deutschland: Audi erwartet von Händlern einen markenkonformen Auftritt – auch im Internet. Partner können daneben aber auch ihre eigene Händlermarke pflegen.
(Bild: Achter)

Martin Sander: Die Monate bis August waren tatsächlich sehr positiv. Wir haben deutlich besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt und als unsere Wettbewerber. Aktuell haben wir natürlich Einschränkungen hinsichtlich der Modellverfügbarkeit. Das ist bekannt. Mit dem Berichtsmonat September wird sich das auch in unseren Absatzzahlen bemerkbar machen. Die gute Nachricht ist aber, dass wir jetzt jede Woche neu homologierte Fahrzeuge wieder ins Programm nehmen können, sodass bis ins vierte Quartal wieder die nahezu volle Verfügbarkeit unserer Modellpalette gewährleistet ist.

Im August ließen Händler und Hersteller viele Fahrzeuge selbst zu. Wie wird sich dies auf das Gebrauchtwagengeschäft im zweiten Halbjahr auswirken? Werden wir deutlich steigende Standzeiten erleben, weil es ein großes Fahrzeugangebot gibt?

Wir haben gemeinsam mit dem Handel seit Anfang des Jahres das Thema WLTP geplant, sodass wir viele Fahrzeuge frühzeitig verkaufen konnten. Deshalb gab es bei uns mit Blick auf die Umstellung keine taktischen Zulassungen in nennenswerten Umfang, sodass ich keine großen Auswirkungen auf die Bestände oder die Restwerte sehe.