Beissbarth Maschinelle Unterstützung für den Reifenservice

Autor: Jakob Schreiner

Der Münchner Werkstattausrüster Beissbarth hat zwei neue Reifendienstmaschinen im Programm. Beide sollen den Bediener bei der Arbeit unterstützen, um kostspielige Fehler zu vermeiden.

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Beissbarth prästentiert mit der Montiermaschine „MS 800“ und der Wuchtmaschine „MT Zero 8“ zwei neue Geräte für den Reifenservice.
Beissbarth prästentiert mit der Montiermaschine „MS 800“ und der Wuchtmaschine „MT Zero 8“ zwei neue Geräte für den Reifenservice.
(Bild: Beissbarth)

Der Werkstattausrüster Beissbarth präsentiert zwei neue Reifenservicegeräte. Zunächst die Wuchtmaschine „MT Zero 8“: Sie erfasst die Raddaten während des Wuchtvorgangs vollautomatisch. Die Maschine kommt dabei ohne die Hilfe eines Datenarms oder einer Programmauswahl aus. Das soll laut dem Münchner Hersteller den Arbeitsprozess beschleunigen und Anwenderfehler verhindern, die eine Nacharbeit zur Folge hätten.

Ist die Unwucht gemessen, was fünf Sekunden in Anspruch nehmen soll, zeigen insgesamt drei Laser dem Bediener die Position der anzubringenden Gewichte an. Bei der Positionierung soll die Maschine die Felgenart ebenso wie die Speichenzahl berücksichtigen können. Während des Vorgangs wird auch ein möglicher Höhenschlag ermittelt. Der Nutzer wird im Anschluss daran über den serienmäßigen 22-Zoll-Touchscreen durch den Matching-Prozess geführt, um Reifen und Felge aufeinander abzustimmen. So sollen sich eventuelle Vibrationen minimieren lassen. Über den pneumatischen Flansch lassen sich Felgen zwischen 13 und 30 Zoll aufspannen. Die „MT Zero 8“ mit den Maßen 1.400 x 1.300 x 1.840 mm (B x T x H) kostet nach Herstellerangaben 9.600 Euro.

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Als zweites Gerät stellt Beissbarth die Montiermaschine „MS 800“ vor: Highlight ist ein patentierter Demontagefinger, der die Kräfte auf den Reifen durch ein seitliches Spiel minimieren soll. Das kann insbesondere bei steifen Ultra-High-Performance-Reifen (UHP) oder Runflat-Reifen (RFT) hilfreich sein, um Schäden an den hochpreisigen Pneus vorzubeugen. Auch die beiden Abdrückteller und der pneumatische Hilfsarm der Maschine sollen den Monteur unterstützen.

Um den Reifen zu demontieren, wird kein Montiereisen benötigt. Das Rad wird über einen zentralen, mechanischen Spannverschluss aufgespannt. Die Montiermaschine ist geeignet für Felgen mit einer Größe von 13 bis 32 Zoll und einem Raddurchmesser von maximal 1.200 mm. Sie misst 1.770 x 1.950 x 1.370 mm (B x T x H), verfügt über einen integrierten Radlift und wird mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 7.500 Euro angeboten.

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Fachredakteur Ressort Service & Technik