Maserati: Cabrio gegen Absatzprobleme

Redakteur: Julia Mauritz

Seit Juni leitet Piergiorgio Cecco Maserati Deutschland. Er glaubt, dass das neue viersitzige Grancabrio in seinem Segment bis zu vier Prozent Marktanteil erzielen kann.

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Seit Juni dieses Jahres leitet Piergiorgio Cecco die Geschicke von Maserati in Deutschland – ob nur interimsweise oder dauerhaft, steht noch nicht definitiv fest: „Zurzeit führt der Hersteller umfangreiche Umstrukturierungen durch“, erklärt Piergiorgio Cecco, der zugleich Geschäftsführer von Maserati in der Schweiz ist, die aktuelle Situation.

2009 habe die italienische Luxusmarke die Auswirkungen der Wirtschaftskrise deutlich zu spüren bekommen: „Wir haben trotz einer steigenden Akzeptanz der Marke mit Absatzproblemen zu kämpfen gehabt“, bemerkt der Manager. Mit der Einführung des viersitzigen Grancabrios, der auf der IAA seine Weltpremiere gefeiert hat, soll es 2010 wieder aufwärts gehen: „Das Luxussegment ist stark produktgetrieben“, begründet Cecco seinen Optimismus.

Die ersten Fahrzeuge werden bereits im kommenden Februar in den deutschen Handel rollen, die ersten Kundenauslieferungen sind für den März geplant. Die Preise des Cabrios stünden zwar noch nicht endgültig fest, sie lägen aber zwischen 130.000 und 140.000 Euro.

„In Deutschland werden jährlich rund 3.100 Neufahrzeuge in diesem Segment verkauft. Wir wollen uns einen Marktanteil zwischen drei bis vier Prozent sichern“, sagt Piergiorgio Cecco über die Absatzerwartungen. Unstimmigkeiten im Händlernetz gebe es aktuell nicht: „Unsere Händler sind mit der Belieferung durch Maserati sehr zufrieden“, so der Geschäftsführer.

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