Maserati Ghibli: Downsizing auf italienisch

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Die italienische Nobelmarke nimmt mit dem neuen Modell Ghibli Kurs auf 50.000 Verkäufe jährlich. Der Neue spielt in der Liga der Mercedes E-Klasse - allerdings ein wenig nobler.

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(Foto: Maserati)

Maserati will wachsen und setzt dazu auf ein kleineres Modell. Mit dem Ghibli stellen die Italiener eine aus ihrer Sicht kompakte Limousine in der Größe eines 5er BMW oder einer Mercedes E-Klasse vor. Mit Hilfe des neuen Modells will Maserati im Jahr 2015 bis zu 50.000 Einheiten weltweit absetzen. Premiere feiert der Viertürer, der sich optisch stark an den geschwungenen Formen der Luxus-Limousine Quattroporte orientiert, auf der Shanghai Motorshow Ende April.

Erste Bilder zeigen eine Limousine mit stark ausgeprägten Kotflügeln, einer akzentuierten Motorhaube und dem markanten Grill, den auch der Quattroporte trägt. Für den Antrieb sorgt ein Dreiliter-V6-Turbo, der seine Kraft mittels Achtgangautomatik wahlweise an die Hinterachse oder an alle vier Räder überträgt.

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Erstmals bieten die Italiener einen Dieselmotor an. Auch dabei handelt es sich um einen Dreiliter-Sechszylinder. Über die Leistungsdaten der Motoren schweigt sich das Unternehmen noch aus. Um dem Markenanspruch zu entsprechen, dürften aber beide in der 300-PS-Klasse angesiedelt sein.

Ein Modell namens Ghibli hatte Maserati schon zweimal im Angebot. Zwischen 1966 und 1973 wurden insgesamt 1.250 Coupés und Cabrios unter diesem Namen gebaut. In der ersten Version handelte es sich um einen Supersportwagen, der damals in der Preis- und Leistungsklasse von Lamborghini Miura und Ferrari Daytona spielte. Der zweite Ghibli wurde 1992 vorgestellt, gehörte zur sogenannten Bi-Turbo-Familie und hatte weder formal noch technisch etwas mit dem Supersportler der sechziger Jahre zu tun.

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