Maserati ist der Strategiewechsel geglückt

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Julia Mauritz / Julia Mauritz

Maserati-Deutschland-Chef Dirk Kemmer rechnet damit, das Verkaufsvolumen bis 2018 verfünffachen zu können. Die Hoffnungen ruhen auf dem neuen SUV Levante, das 2015 kommt. Das Händlernetz wird auf den Wachstumskurs vorbereitet.

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Dirk Kemmer freut sich, dass der Strategiewechsel von Maserati geglückt ist.
Dirk Kemmer freut sich, dass der Strategiewechsel von Maserati geglückt ist.
(Foto: Noelke)

Redaktion: Maserati feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Sind spezielle Aktionen geplant?

Dirk Kemmer: Der internationale Höhepunkt der 100-Jahre-Feier ist eine dreitägige Sternfahrt von Modena nach Turin, an der Maserati-Fahrer aus der ganzen Welt teilnehmen werden. In Deutschland veranstalten wir derzeit eine Centennial-Tour durch mehrere Großstädte, in die wir unsere Partner einbinden. Zahlreiche Händler haben zudem eigene Aktionen in ihren Häusern geplant.

Durch den Strategiewechsel, neben dem Luxus- auch den Premiumbereich abzudecken, hat sich das globale Verkaufsvolumen von 2012 bis 2013 mehr als verdoppelt. Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung in Deutschland?

Wir können nur zufrieden sein: Obwohl der Ghibli erst Ende November 2013 in vollem Umfang lieferbar war, haben wir unsere Verkaufszahlen im vergangenen Jahr mit 387 Neuwagen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Richtig Spaß macht das Geschäft in diesem Jahr: Per Ende Mai hatten wir bereits rund 500 Neuwagen ausgeliefert. Das zeigt, dass der Ghibli angekommen ist. Neben dem Vertrieb belebt er auch das Servicegeschäft: Der Quattroporte war bislang ein klassisches Zweit- oder gar Drittfahrzeug mit einer geringen Laufleistung, der Ghibli dagegen ist ein klassisches Erstfahrzeug.